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Fortsetzung des Verfahrens nach Farbanschlag auf Celler Denkmal *** aktualisiert: Termin Dienstag***

Am kommenden Dienstag, den 09. Juli 2024 um 10:30 Uhr, wird das Gerichtsverfahren gegen einen Aktivisten der Letzten Generation in Celle fortgesetzt. Anlass ist die Farbaktion am Albrecht-Thaer-Denkmal im August 2023. Das Verfahren wurde vertagt, um weitere Zeugen zu befragen. Die Anklage wirft dem Aktivisten Sachbeschädigung vor, während die Verteidigung argumentiert, dass die verwendete Farbe abwaschbar war und keine dauerhaften Schäden am Denkmal verursachte.

Die Letzte Generation betont in ihrer Pressemitteilung, dass ihre Aktionen dazu dienen, gesellschaftliche Werte zu hinterfragen. Mit Aktionen wie der Farbattacke auf das Denkmal wollen sie Aufmerksamkeit auf größere Probleme wie die Klimakrise lenken. Die Aktivisten stellen die Frage, warum es mehr Empörung über abwaschbare Farbe auf einem Denkmal gibt als über die Bedrohungen, die die Klimakrise für die Zukunft der Menschheit darstellt.

Die Letzte Generation sieht ihre Aktionen als notwendigen zivilen Ungehorsam, um auf die Dringlichkeit der Klimakrise aufmerksam zu machen. Sie argumentieren, dass die Regierung verpflichtet sei, die Bevölkerung zu schützen, wie es Artikel 20a des Grundgesetzes vorsieht. Trotz ihrer Aktionen werden sie kriminalisiert, was sie als ungerecht empfinden.

Das Gericht in Celle wird nun entscheiden, ob die Farbaktion am Albrecht-Thaer-Denkmal als Sachbeschädigung einzustufen ist oder ob der Protest der Letzten Generation als legitime Form des zivilen Ungehorsams angesehen werden kann. Das Verfahren und seine Ergebnisse könnten weitreichende Konsequenzen für künftige Protestaktionen haben.

Redaktion
Celler Presse
Fotos: Celler-Presse.de

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