Combatants for Peace in Celle
Zwischen Hamburg und Frankfurt machten zwei Mitglieder der israelisch-palästinensischen Gruppe „Combatants for Peace“ auch Station in Celle. Fast 100 Teilnehmer:innen interessierten sich für die Veranstaltung im Bunten Haus, organisiert vom AK Internationalismus und LIST sowie unterstützt von der RLS Niedersachsen.
In Celle entwarfen der Israeli Rotem Levi und der Palästinenser Osama Elewat – ausgehend von ihren jeweiligen Biografien als Soldat in Israels Armee bzw. Kämpfer im palästinensischen Widerstand – eine Friedensperspektiven auf konsequent gewaltfreier Grundlage: „Die Waffen schützen uns nicht. Nicht die Juden und nicht die Palästinenser. Wenn wir in diesem Land wirklich sicher leben wollen, müssen wir die Richtung ändern.“ Deshalb appellierten sie an Deutschland: „Bitte hören Sie auf, uns Waffen zu liefern.“ Wichtig sei, einen Prozess der Versöhnung anzustoßen. Es gehe um die Heilung der Traumata auf beiden Seiten, darum, die Regeln und Rollen von Opfer und Täter loszulassen. Deshalb sehen sie keine Perspektive in der Zwei-Staaten-Lösung, sondern z.B. in gemeinsamen Schulen, in denen Palästinenser:innen und Israelis gemeinsam lernen und arbeiten, einander kennen und verstehen lernen.
PR
Foto: List
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