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100 Tage – 100 Minuten: Eine Kunstschau in Zeitlupe – Buchenbuch-Ausstellung mit Redezeiten in St. Laurentius, Müden/Örtze

Der Psychoanalytiker Erik Schlobinski, der Landschaftökologe Milan Kreft und der Kunsthistoriker Dr. Volker Probst haben etwas gemeinsam: Sie haben Werke aus Heike Schlobinskis „Buchenbuch“ auf sich wirken lassen und ihre Gedanken dazu in einer „Redezeit“ vorgetragen. Noch bis zum 29. September ist die Ausstellung des „Buchenbuchs“ mit – teilweise kolorierten – Zeichnungen von Heike Schlobinski und Gedichten von Alexander Nitsche im Glockenturm der St. Laurentiuskirche Müden zu besichtigen. Begleitet wird sie von „Redezeiten“ in der Kirche, in der Menschen zu Wort kommen, die sich auf unterschiedlichste Weise mit den beiden Künstlern oder ihren Werken verbunden fühlen.

Alexander Nitsche lebt in der Nähe von Bremen, arbeitet als Lehrer für Deutsch und Gartenbau an einer Waldorfschule und widmet sich mit Passion der Wortkunst, unter anderem als Poetry Slammer. Heike Schlobinski lebt in der Gemeinde Faßberg, hat Textil-Design studiert, und ist in der Region bekannt durch ihre thematischen Serien, darunter Nympheas, Körper-Landschaften oder das „Schnucken-Projekt“. 

100 Werke – 100 Tage – 100 Minuten – ein Kunstwerk pro Tag lautet zusammengefasst das Konzept der Buchenbuch-Ausstellung. Aus diesem Anlass ist der Glockenturm seit dem 22. Juni täglich von 16.30 bis 18.10 Uhr geöffnet. Pastor Rudi Blümcke hatte die Idee zu der Kunstschau in Zeitlupe. Ein Stück Entschleunigung steckt darin, ebenso wie die Einladung, diesen Ort immer mal wieder aufzusuchen und sich auf EIN Werk zu fokussieren. Ein ganzes Team von Ehrenamtlichen ermöglicht die tägliche Öffnungszeit und Müdens Ortsvorsteherin Rita Euhus hat einen kurzen Film über die Entstehung des „Buchenbuchs“ gedreht, den man sich in einer ruhigen Ecke anschauen kann.

Die Buchenzeichungen zeigen nie ganze Bäume, sondern immer gezielt gewählte Ausschnitte, die als Motiv ein Eigenleben entwickeln.  „Die Künstlerin vollzieht mit dem Zeichenstift eine Art von Metamorphose, eine Vermischung von Traum und Wirklichkeit“, beschreibt Volker Probst das, was den Reiz dieser Bilder ausmacht. Ein weiteres Charakteristikum von Heike Schlobinskis Werken ist ihre Wiedergabe von Oberflächen, die nicht nur visuelle, sondern beinahe haptische Erlebnisse vermitteln.

Folgende „Redezeiten“ (Beginn jeweils 17 Uhr) sind in der zweiten Hälfte der Ausstellung geplant:

  • Donnerstag, 8. August           Kirsten Blümcke, Diplompädagogin
  • Samstag, 10. August             Erik Schlobinski, Psychoanalytiker
  • Samstag, 17. August             Tao Kugler, Dichter, Lehrer, Klangkünstler
  • Donnerstag, 22. August         Susanne Mross, Theologin, Logotherapeutin
  • Montag, 2. Sepember            Anne Jantzen, Försterin
  • Samstag, 7. September          Bettina Bouma
  • Samstag, 14. September        Alexander Nitsche, life improvisierte Klanglandschaft
  • Samstag, 21. September        Daphne Mattner, Kunsthistorikerin

Am Sonntag, 29. September, endet die Ausstellung mit einem Gottesdienst um 10 Uhr, anschließend gibt es Kaffee und Kuchen im Gemeindehaus. Der Eintritt zur Ausstellung ist frei; Spenden sind willkommen. Einzelne Werke können auch als Druck erworben werden.

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