Donnerstag, 16. Juli 2026

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Gemeinschaftseinsatz in Wolthausen/Wittbeck: Über 40 Freiwillige engagieren sich beim Freischneiden der Wege

Am Samstag versammelten sich mehr als 40 freiwillige Helferinnen und Helfer in Wolthausen/Wittbeck, um die traditionellen Freischneidearbeiten an den Wegen rund um das Dorf durchzuführen. Das jährliche Event, das seit vielen Jahren fest im Kalender der Dorfgemeinschaft verankert ist, musste in diesem Jahr vom ersten Februarwochenende auf das letzte Januarwochenende vorverlegt werden.

Bereits um 8:30 Uhr fanden sich die Teilnehmenden am Dorfgemeinschaftshaus in Wolthausen ein, wo Ortsbürgermeister Christian Peters die Arbeitsgruppen und Teams einteilte. Trotz der teils schwierigen Bedingungen auf den Wegen – in einigen Gräben stand Wasser, und die dichten Waldwege erforderten besondere Vorsicht – gelang es den Teams, die Arbeiten erfolgreich durchzuführen. Unterstützung erhielten sie dabei von einigen Landwirten, die mit ihren Traktoren anrückten, um schwer zugängliche Bereiche zu erreichen.

Während des Einsatzes wurden an den Pausenstellen Feuer entfacht, die den Helfern nicht nur Wärme boten, sondern auch als Treffpunkt dienten. Dort konnten die Teilnehmenden frühstücken, etwas trinken und kurz verschnaufen, bevor es weiterging.

„Dieses Freischneiden ist ein wichtiger Bestandteil unserer Tradition und dient nicht nur der Pflege der Wege, sondern stärkt auch das Gemeinschaftsgefühl“, betonte Christian Peters. Besonders hob er hervor, dass die Altersgruppe der Helfer von 14 bis 86 Jahren reichte und alle Altersklassen harmonisch zusammenarbeiteten. Diese Tatsache sei ein Beweis für den starken Zusammenhalt in der Dorfgemeinschaft.

Die Freischneidearbeiten sind von großer Bedeutung, da die Wege befahrbar bleiben müssen, insbesondere für die Land- und Forstwirtschaft, die auf die Nutzung der Wege mit großen Maschinen angewiesen ist. Im Sommer wird der Einsatz durch eine Begradigung der Wege ergänzt, um die langfristige Nutzung sicherzustellen.

Gegen 14:00 Uhr fanden sich alle Teilnehmenden wieder am Dorfgemeinschaftshaus ein, um das Tagwerk bei einem gemeinsamen Mittagessen abzuschließen. Die Veranstaltung war nicht nur ein erfolgreicher Arbeitseinsatz, sondern auch ein Beweis für den hohen Stellenwert von Gemeinschaft und Tradition in Wolthausen/Wittbeck.

Redaktion
Celler Presse
Fotos: Celler-Presse.de