Montag, 20. Juli 2026

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Museums-Melange: Kriegsgefangene in Celle im Ersten Weltkrieg

Am Donnerstag, dem 17. Juli um 15.30 Uhr bietet das Bomann-Museum im Rahmen einer Kurzführung Einblicke in das Schicksal von Kriegsgefangenen des Ersten Weltkriegs in Celle

Im Ersten Weltkrieg entstand das erste große Lagersystem des 20. Jahrhunderts; Kriegs­gefangenschaft wurde zu einem Schicksal der Massen. Insgesamt waren bis 1918 in allen kriegsteilnehmenden Staaten zwischen 6,6 und 8,4 Millionen Soldaten in Gefangenschaft geraten.

Auch in bzw. bei Celle gab es zwei Gefangenenlager: Im Dorf Scheuen, etwa 8 km vom Stadtzentrum entfernt, entstand ab September 1914 ein Barackenlager: Das „Cellelager“ war auf etwa 10.000 Kriegsgefangene ausgelegt und damit eines der größten Lager in der Provinz. Im Celler Schloss wurde ein Gefangenenlager ganz anderen Charakters – und einmalig im Deutschen Kaiserreich – eingerichtet: Etwa 250 „Zivilgefangene höherer Lebensstellung“ waren mitten im Zentrum von Celle interniert.

Im Anschluss an die Führung ist wie immer Gelegenheit zum Austausch bei Kaffee und Kuchen.
Der Eintritt inkl. Cafébesuch beträgt 9,50 EUR

Bomann-Museum Celle
Schloßplatz 7, 29221 Celle       

PR    
         Foto: Celler Presse     

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