Dienstag, 9. Dezember 2025

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Alarmübung mit realistischer Darstellung: Feuerwehr und DRK testen Abläufe bei Werkstattunfall in Eicklingen

Am 13. November 2025 fand am Abend in der Josef-Ressel-Straße eine umfangreiche Alarmübung der Ortsfeuerwehren Eicklingen und Sandlingen statt. Unterstützt wurden sie durch den Einsatzleitwagen aus Langlingen sowie Kräfte der Ortsfeuerwehr Wathlingen, unter anderem mit der nachalarmierten Drehleiter. Zusätzlich beteiligte sich die DRK-Bereitschaft Celle mit zwei Krankentransportwagen und einem eigenen Einsatzteam. Insgesamt waren rund 70 Einsatzkräfte vor Ort.

Übungsszenario: Verpuffung in Werkstatt mit vermissten Personen

Die Übung begann um 19:22 Uhr, als die Feuerwehr Eicklingen zu einer „unklaren Rauchentwicklung“ in die Josef-Ressel-Straße alarmiert wurde. Im weiteren Verlauf entwickelte sich die angenommene Lage zu einem Werkstattunfall: In einer als Arbeitsbereich genutzten Halle wurde eine Verpuffung simuliert, die zu einem Brand führte. Mehrere Personen galten als vermisst.

Um die Situation möglichst realitätsnah darzustellen, kamen drei geschminkte Unfalldarsteller, Nebelmaschinen und eine Feuersimulation zum Einsatz. Die Darsteller wurden zuvor durch ein Vorbereitungsteam geschminkt und wiesen unterschiedliche Verletzungsmuster auf.

Abläufe und Schwerpunkte der Ausbildung

Im Mittelpunkt der Übung standen verschiedene taktische und organisatorische Elemente, die im Einsatzfall eine wichtige Rolle spielen. Dazu gehörten unter anderem:

  • das Auslösen und Abarbeiten der Alarmkette,
  • die Erhöhung der Alarmstufen im Laufe des Einsatzes,
  • das Absichern der Einsatzstelle,
  • der Innenangriff unter Atemschutz,
  • das Verlegen langer Schlauchstrecken von entfernten Wasserentnahmestellen,
  • sowie das stellen und positionieren der Einsatzfahrzeuge.

Die DRK-Bereitschaft übernahm parallel die Sichtung, Erstversorgung und Betreuung der simulierten verletzten Personen.

Ziel der Übung

Durch das Zusammenspiel mehrerer Ortsfeuerwehren sowie der Einbindung des Einsatzleitwagens und des DRK sollten Abläufe überprüft und mögliche Verbesserungsmöglichkeiten festgestellt werden.

Mit dem umfangreichen Szenario sollte der Ernstfall realistisch durchgespielt werden, ohne dabei Sicherheitsrisiken einzugehen. Für die beteiligten Einsatzkräfte bot der Abend die Gelegenheit, Abläufe unter Einsatzbedingungen zu trainieren und Erfahrungen in einer komplexen Einsatzlage zu sammeln, erklärte Marcel Neumann, Sprecher der Kreisfeuerwehr, der maßgeblich an der Planung beteiligt war.

Redaktion
Celler Presse
Fotos: Celler-Presse.de

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