Montag, 9. März 2026

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„Eine Herzenssache aus dem Landkreis Celle“ – Frau B und Frau G sprechen über Schule und Bildung

Seit einigen Monaten betreiben Julia – Frau B und Nora – Frau G aus dem Landkreis Celle gemeinsam den Interviewkanal „Tafelrunde“. Die beiden sind Freundinnen und Lehrerinnen und haben mit ihrem Podcast- und Videoformat ein Projekt geschaffen, das sich Themen rund um Schule, Bildung und den Lehrerberuf widmet. „Tafelrunde“ ist auf YouTube, Instagram und Spotify vertreten und hat zum Ziel, Menschen aus dem Bildungsbereich zu Wort kommen zu lassen und Schule aus unterschiedlichen Perspektiven sichtbar zu machen.

Die Idee zu dem Format entstand bereits im Laufe des vergangenen Jahres. Nach einer längeren Vorbereitungsphase mit Konzeptentwicklung und Vorproduktionen gingen die Kanäle Anfang September online. Inzwischen sind acht Interviews veröffentlicht, weitere Gespräche sind bereits aufgezeichnet. Das nächste Interview soll am 28. Dezember online gehen.

Im Mittelpunkt der Gespräche stehen Menschen, die im Bildungsbereich tätig sind oder aus eigener Erfahrung über Schule berichten können. Zu den bisherigen Gesprächspartnerinnen und -partnern zählen Lehrerinnen und Lehrer, Schulleitungen, ehemalige Schüler, eine Preisträgerin sowie ein Bildungsinfluencer. Ein wiederkehrendes Element der Interviews sind feste Fragen, etwa danach, was die Gesprächspartner im Bildungssystem sofort verändern würden oder welche Erfahrungen sie besonders geprägt haben. Ergänzt wird das Interviewformat gelegentlich durch spielerische Quiz-Elemente.

Beide betonen, dass sie sich bewusst nicht selbst in den Vordergrund stellen wollen und auch im Netz auf die Nutzung ihrer Klarnamen verzichten. Im Mittelpunkt des Formats stehen die Perspektiven der eingeladenen Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner. Der Kanal versteht sich ausdrücklich nicht als Ratgeber- oder Materialplattform, sondern als offener Gesprächsraum, in dem unterschiedliche Sichtweisen auf Schule, Lernen und den Lehrerberuf sichtbar werden sollen.

Technisch umgesetzt wird das Projekt mit Unterstützung von Felix, der als „Nummer drei im Team“ für Kamera, Schnitt, Produktion und die gesamte technische Umsetzung verantwortlich ist. Felix ist ausgebildeter Filmlehrer und bringt seine medienpädagogische sowie filmische Expertise gezielt in das Projekt ein. Gedreht wird in klar definierten Zeitfenstern, häufig entstehen mehrere Interviews an einem Tag. Pro Gespräch ist etwa eine Stunde eingeplant, anschließend folgt die technische Aufbereitung.

Der Antrieb hinter „Tafelrunde“ ist für sie klar: Sie möchten einen positiven und wertschätzenden Blick auf den Lehrerberuf ermöglichen. Gerade weil dieser in der öffentlichen Wahrnehmung in den vergangenen Jahren häufig von Problemen, Belastungen und Defiziten geprägt war, wollen sie bewusst gute Geschichten, unterschiedliche Perspektiven und persönliche Erfahrungen sichtbar machen, ohne Schwierigkeiten auszublenden, aber auch ohne sie zu verengen.

Die Resonanz auf das Projekt beschreiben beide als ermutigend. Innerhalb weniger Monate haben sich mehrere hundert Abonnentinnen und Abonnenten auf den verschiedenen Plattformen gefunden. Noch wichtiger als Reichweitenzahlen sei für sie jedoch der Austausch mit dem Publikum. Über Nachrichten und Kommentare erhalten sie Hinweise auf mögliche Gesprächspartner und Themen, die sie in zukünftigen Folgen aufgreifen wollen.

Der Name „Tafelrunde“ ist bewusst gewählt. Er greift einen klassischen Schulbezug auf und steht zugleich für den Austausch auf Augenhöhe. Perspektivisch denken sie darüber nach, das Format weiterzuentwickeln und möglicherweise auch räumlich neue Wege zu gehen. Inhaltlich soll der Schwerpunkt weiterhin auf Schule und Bildung liegen – unabhängig von konkreten Orten.

Aus den bisherigen Gesprächen haben „Frau B“ und „Frau G“ nach eigenen Angaben viele Impulse mitgenommen. Die unterschiedlichen Sichtweisen ihrer Gäste hätten ihnen erneut vor Augen geführt, wie prägend Schule für individuelle Lebenswege sein kann – sowohl im positiven als auch im herausfordernden Sinne. Besonders die Offenheit, mit der über persönliche Erfahrungen, Brüche und Entwicklungsschritte gesprochen wurde, habe sie nachhaltig beeindruckt. Die Interviews hätten zudem den eigenen Blick auf den Schulalltag geschärft und dazu geführt, gewohnte Routinen und Haltungen zu hinterfragen. Gerade diese Reflexion sei für sie ein zentraler Mehrwert des Formats und bestätige sie darin, den Dialog über Bildung weiterzuführen.

Mit ihrem Projekt wollen Julia und Nora zeigen, wie vielfältig Bildungsbiografien und Erfahrungen sein können. Die Gespräche sollen zum Nachdenken anregen, Wertschätzung fördern, ohne einfache Antworten zu liefern, und einen Beitrag zu einer sachlichen, differenzierten Auseinandersetzung mit Schule und Bildung leisten.

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Redaktion
Celler Presse
Foto: Celler-Presse.de

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