Donnerstag, 14. Mai 2026

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Gemeinsam für ein sauberes Wathlingen: Erfolgreiche Müllsammelaktion mit starker Beteiligung

Bei strahlendem Sonnenschein trafen sich am Samstagmorgen, dem 11. April 2026, rund 50 engagierte Helferinnen und Helfer zur Gemeinschaftsaktion unter dem Motto „Wir säubern Wathlingen“. Organisiert wurde die Aktion von den Elternvertreterinnen und -vertretern der Grundschule Wathlingen sowie der Gruppe für Behinderte Wathlingen-Flotwedel.

Ausgestattet mit Greifzangen, Müllbeuteln, Arbeitshandschuhen und Bollerwagen machten sich die Teilnehmenden nach einer kurzen Ansprache der Hauptorganisatorinnen Annika Hiber (Elternvertreterin) und Karin Robel (Gruppe für Behinderte) auf den Weg durch das Dorf. Während ein Teil der Gruppe entlang der Bahntrasse sammelte, führte die Route der anderen über die Hauptstraße und die Schulstraße.

Tatkräftige Unterstützung erhielt die Aktion auch von Samtgemeindebürgermeisterin Claudia Sommer sowie von Anke Müller, Sprecherin der Selbsthilfegruppe für Behinderte Wathlingen-Flotwedel, die im Aktivrollstuhl teilnahm, und zugleich 1. Vorsitzende des Zentrum Selbstbestimmt Leben (ZSL) Lüneburger Heide e. V. ist.

„Diese Aktion zeigt, wie stark Gemeinschaft sein kann, wenn Menschen zusammenkommen – unabhängig von Alter oder Einschränkung. Barrierefreiheit bedeutet auch, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen und sichtbar Teil unserer Gesellschaft zu sein.
Besonders berührt hat mich, mit wie viel Freude und Selbstverständlichkeit die Kinder dabei waren. Genau dort beginnt Veränderung: im Miteinander, im Vorleben und im Bewusstsein, dass wir alle Verantwortung für unsere Umwelt tragen.
Für mich war es ein starkes Zeichen für Inklusion, Zusammenhalt und gelebtes Engagement in Wathlingen,“ berichtete Anke Müller.

Im Laufe des Vormittags kam eine beachtliche Menge Müll zusammen – darunter zahlreiche Glasflaschen sowie besonders viele Zigarettenkippen, die achtlos in der Umwelt entsorgt worden waren. Der gesammelte Müll wird in den kommenden Tagen durch den Bauhof abgeholt und fachgerecht entsorgt.

Den Abschluss bildete ein gemeinsames Mittagessen auf dem Hof in der Molkereistraße – einem Ort mit besonderer Bedeutung: Er gehörte dem kürzlich verstorbenen Ernst Kirchhof, der vor über 47 Jahren zu den Gründungsmitgliedern der Gruppe für Behinderte Wathlingen-Flotwedel zählte und dieser sein Leben lang eng verbunden war. Bei Würstchen vom Grill, Brötchen, kalten Getränken und Kaffee konnten sich alle Beteiligten stärken und den Vormittag in geselliger Runde ausklingen lassen.

Ein besonderer Dank gilt allen Helferinnen und Helfern, die mit großem Engagement zum Gelingen der Aktion beigetragen haben. Vor allem die Kinder waren mit Begeisterung dabei. So sagte die zehnjährige Emilia auf dem Heimweg stolz: „Schau Mama, wie schön sauber alles ist. Eigentlich müssten alle die Welt sauber halten!“

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