Mittwoch, 13. Mai 2026

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Obduktion nach Fund einer Leiche in der Aller: keine Hinweise auf Fremdeinwirkung

Die am vergangenen Samstag in der Aller bei Hambühren aufgefundene Leiche ist zwischenzeitlich obduziert worden. Polizei und Staatsanwaltschaft gehen aufgrund verschiedener körperlicher Merkmale, wie beispielsweise Haare, Statur, Gewicht und Größe sowie weiterer individueller Merkmale davon aus, dass es sich bei der aufgefundenen Toten um die seit vier Wochen vermisste Michelle H. aus Celle handelt.

Endgültige Sicherheit soll ein DNA-Abgleich erbringen. Einsatzkräfte fanden außerdem das Handy der Vermissten, welches nun ausgewertet wird. Ausweislich des vorläufigen Obduktionsergebnisses sind im Halsbereich des Leichnams zwei Stichverletzungen festgestellt worden. Diese seien jedoch nicht lebensbedrohlich und hätten keine Gefäße verletzt. Aufgrund des Stichkanals seien diese mit einer Selbstverletzung plausibel in Einklang zu bringen. Darüber hinaus haben sich keine Hinweise auf eine Fremdeinwirkung ergeben, wie z.B. Hämatome.

Die genaue Todesursache hat sich indes nicht abschließend klären lassen. Insbesondere kann ein mögliches Ertrinken infolge der Liegezeit des Leichnams im Wasser nicht mehr festgestellt werden.
Der Verdacht gegen den tatverdächtigen 46-Jährigen, der die junge Frau als vermisst gemeldet hatte, hat sich in Anbetracht der Untersuchungsergebnisse nicht erhärtet. Ein dringender Tatverdacht besteht gegen ihn nach wie vor nicht.

ots
Foto: Celler Presse

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