Mittwoch, 13. Mai 2026

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„Von und vor allen Dingen“ – Gedankliche Streifzüge ins Unendliche von und mit Oskar Ansull

Am Donnerstag, dem 16. April um 18.30 Uhr begibt sich Oskar Ansull im Rahmen der Sonderausstellung „Und weg war’s!“ im Bomann-Museum auf eine unterhaltsame Entdeckungsreise ins Dingliche, eine Reise, die wortgeschichtlich sogar ins ganz frühe Celler Land führt, und nebenher wirft er allerlei Fragen auf, etwa, wo Dingenskirchen liegt oder dies Dingsda, wo ein Vetter herkommen soll.   

Ein Museum ist, seit es Museen gibt, Hort und Ort für Dinge, ein jedes birgt eine eigene Dingwelt, die uns in frühere oder andere Welten und Zeiten führen kann. Die Dinge haben keine Bedeutung, sagt der portugiesische Dichter Fernando Pessoa, sie seien nur vorhanden und sie selbst, sie allein, wären der einzige und verborgene Sinn der Dinge. Doch, verborgen oder nicht, so, wie die Dinge liegen oder stehen, sind, aussehen, sich entwickeln… sind die Dinge doch beim Namen zu nennen und werden sowohl als kleine, große, wichtige, entscheidende und sogar als göttliche Dinge bezeichnet.

Die erlebte Dingwelt, sowohl die unfassliche und wie die begreifbare und auch die gedankliche, führen in schier unendliche Welten. Ob es die verrichteten und/oder unverrichteten Dinge sind; die anwesenden und/oder abwesenden Dinge, die unglaublichen und schwindenden, die verschwundenen Dinge, die Millionen Dinge und das eine Ding.

Kosten: Nur Museumseintritt. Ab 17.00 Uhr bis Beginn der Lesung ist der Zugang zur Sonderausstellung möglich. 

PR
Foto: Celler Presse

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