Südliche Spange: Eine nachhaltige Lösung für die gesamte Region
„Als Bürgermeister der Gemeinde Wathlingen vertrete ich die Auffassung, dass wir die Herausforderungen rund um die Kalihalde und die künftigen Materialtransporte nicht isoliert betrachten dürfen. Wir müssen Lösungen schaffen, die einen dauerhaften Nutzen für die Menschen in unserer Region bringen“, so Torsten Harms in einer Pressemitteilung.
Die Diskussion konzentriere sich auf eine Förderbandanlage als Alternative zu Lkw-Transporten. Das Ziel – kein zusätzlicher Schwerlastverkehr durch unsere Ortschaften – unterstütze der Bürgermeister ausdrücklich. Allerdings würde eine Förderbandanlage bei vergleichbarem Investitionsaufwand im Wesentlichen nur einem einzelnen Zweck dienen.
Die von Wathlingen vorgeschlagene südliche Spange zwischen Hänigsen und Wathlingen mit einer Anbindung der L311 an die A37 bei Ehlershausen biete dagegen einen erheblichen Mehrwert für die gesamte Region. Sie würde dauerhaft die Ortslagen von Nienhagen, Papenhorst, Wathlingen, der Kolonie, Hänigsen und Teilen Burgdorfs vom Durchgangs- und Schwerlastverkehr entlasten. Gleichzeitig verbessere sie die verkehrliche Anbindung der Gemeinden und stärke die Entwicklungsmöglichkeiten der Region.
Ein weiterer wichtiger Vorteil: Die bisherige Kreisstraße zwischen Nienhagen und Ehlershausen könne entwidmet und dem Naturschutzgebiet zugeschlagen werden. Dadurch würde das bestehende Schutzgebiet nicht belastet, sondern vielmehr erweitert und ökologisch aufgewertet. Natur- und Artenschutz würden gestärkt, während die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger spürbar steige.
Harms: „Die Entscheidung über die Zukunft der Halde wird zwar vor Gericht getroffen, doch die Weichen für die verkehrliche Zukunft unserer Region müssen wir schon heute stellen. Deshalb ist es wichtig, dass sich möglichst viele Bürgerinnen und Bürger an der laufenden Umfrage https://www.kalihalde-umfrage.de/umfrage.html beteiligen.“
Die südliche Spange sei mehr als eine Verkehrslösung. Sie seieine Investition in Lebensqualität, Verkehrssicherheit, Naturschutz und die Zukunft der gesamten Region, so der Bürgermeister abschließend.
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