Dienstag, 18. August 2026

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Die IHK Lüneburg-Wolfsburg fragt ihre Mitgliedsunternehmen, wo Bürokratie im Alltag besonders belastet und welche Verfahren einfacher werden sollten

Bürokratische Vorgaben kosten Unternehmen Zeit, binden Personal und können betriebliche Vorhaben verzögern. Die Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg (IHKLW) ruft deshalb ihre Mitgliedsunternehmen auf, sich an einer Umfrage zum Bürokratieabbau zu beteiligen. Die Teilnahme dauert nur wenige Minuten und ist unter www.ihklw.de/buerokratieumfrage möglich.

„Wir wollen ein möglichst umfassendes Bild davon bekommen, wie Unternehmen Bürokratie in ihrem Alltag erleben“, sagt Medina Gaidus, IHKLW-Beraterin für Bürokratieabbau und Rechtspolitik. „Dabei geht es sowohl um eine allgemeine Einschätzung als auch um konkrete Erfahrungen: Welche Vorgaben binden besonders viele Ressourcen? Wo entstehen Verzögerungen? Und welche Regelungen oder Verfahren sollten aus Sicht der Unternehmen einfacher werden?“

Im Fokus der Umfrage stehen unter anderem Dokumentations- und Nachweispflichten, Melde- und Genehmigungsverfahren, neue gesetzliche Anforderungen sowie digitale Verwaltungsprozesse. Die Unternehmen können außerdem eigene Themen ansprechen, Beispiele aus ihrem Betriebsalltag schildern und Vorschläge für praxisgerechtere Lösungen einbringen.

Die Rückmeldungen fließen unmittelbar in die politische Interessenvertretung der IHKLW ein. So werden Belastungen aus Sicht der regionalen Wirtschaft greifbar und gegenüber kommunalen Entscheidungsträgern sowie der Landes- und Bundespolitik gezielt auf Verbesserungen hinzuwirken.

„Je mehr Unternehmen sich beteiligen, desto aussagekräftiger wird das Gesamtbild“, sagt Gaidus. „So können wir deutlich machen, wo Entlastung besonders dringend gebraucht wird und an welchen Stellen Veränderungen im Unternehmensalltag tatsächlich etwas bewirken würden.“

PR
Foto: Celler-Presse.de