Donnerstag, 8. Oktober 2026

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Ohl: „DIE LINKE Celle mehr als verdreifacht ihre Mandate – historisches Ergebnis im Stadtrat“

DIE LINKE im Landkreis Celle geht deutlich gestärkt aus der Kommunalwahl hervor und erreicht ihre zentralen Wahlziele, so Stephan Ohl vonder Fraktion Die LINKE. Besonders stark ist das Ergebnis in der Stadt Celle: DIE LINKE verdreifacht ihre Vertretung im Stadtrat und erreicht damit ein historisches Ergebnis. Auch im Kreistag ist sie künftig mit zwei Mandaten und damit in Fraktionsstärke vertreten.

Hinzu kommen Mandate in den fünf Celler Ortsräten Altstadt/Blumlage, Wietzenbruch, Groß Hehlen/Sch/H, Neustadt/Heese und Neuenhäusen sowie in den Gemeinderäten von Hambühren, Südheide und Wathlingen.

„Vor fünf Jahren hatten wir vier kommunale Mandate, heute sind es 13. Unsere Mitgliederzahl hat sich gleichzeitig beinahe verdreifacht. Das zeigt, dass hier nicht nur ein Wahlergebnis gewachsen ist, sondern eine Partei“, erklärt Kreisvorsitzender Stephan Ohl.

Besonders freut sich DIE LINKE über die neue Zusammensetzung im Celler Stadtrat. Mit Wynn Luca Erben zieht eine junge Stimme in den Rat ein. Mit Jörg Lehr gewinnt die Fraktion ausgewiesene Kompetenz in den Bereichen Geothermie und Klimaschutz. Gleichzeitig bleiben mit den Kreisvorsitzenden Behiye Uca und Stephan Ohl zwei kommunalpolitisch erfahrene Vertreter im Kreistag bzw. Stadtrat.

Uca erklärt: „Wir haben unsere Wahlziele erreicht und sind sowohl im Kreistag als auch im Stadtrat in Fraktionsstärke vertreten. Das eröffnet uns deutlich mehr Möglichkeiten, eigene Initiativen einzubringen und soziale Politik konkret voranzutreiben.“

Das Wahlergebnis sieht DIE LINKE zugleich als Auftrag über die eigene Partei hinaus. Die deutlichen Zugewinne der AfD seien ein Warnsignal. „Wir dürfen nicht zur Tagesordnung übergehen“, sagt die stellvertretende Kreisvorsitzende Leni Greiner. „Gerade jetzt braucht es eine Politik, die soziale Sicherheit schafft, statt Unsicherheit und Abstiegsängste weiter zu verschärfen.“

Für die kommende Wahlperiode kündigt DIE LINKE eine konstruktive, aber eigenständige Rolle an. Sie werde Mehrheiten für konkrete Verbesserungen suchen und zugleich darauf drängen, die soziale und ökologische Transformation von Stadt und Landkreis voranzubringen.

Ohl abschließend: „Die Plakate kommen runter. Unsere Themen bleiben hängen.“

PR

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