Weiterbau der Ortsumgehung verzögert sich

CELLE/HANNOVER. Die Kommunikation zwischen der Landesbaubehörde und der Stadt Celle könnten besser sein, heißt es aus dem Rathaus, denn der 3. Abschnitt der neuen Ortsumgehung lässt weiter auf sich warten, da eine Ergänzungsplanung seitens der Behörde erstellt werden muss. Ungewiss ist nur, wann die neue Planung erfolgen wird und wie schnell dann mit dem Weiterbau begonnen werden kann.

Die Anfrage der Wählergemeinschaft Celle (WG Celle) nach dem aktuellen Sachstand wäre laut Oberbürgermeister Dirk-Ulrich Mende nicht notwendig gewesen, denn die Stadt Celle frage regelmäßig bei der Landesbaubehörde nach. Doch die Antworten sind nicht immer auf Augenhöhe, das musste der Oberbürgermeister am eigenen Leibe erfahren, als er von der Behörde auf eine Pressemitteilung verwiesen wurde. Mende hätte sich zumindest einen besseren Draht gewünscht, da die angespannte Verkehrssituation in Altencelle eine Belastung für die Stadt darstellt.

„Nehmt die Einwände der Bürger ernst“, hatte Mende die Planer angewiesen, schließlich ist eine rechtssichere Planung immens wichtig. Bei Klagen schauen die Gerichte haarklein und Urteilen nicht nach den Wünschen der Politiker.

Nach den Einwänden muss nun eine Ergänzungsplanung erfolgen, deren Dauer aber ungewiss ist. Landtagsabgeordneter Maximilian Schmidt ist ebenfalls von einem schnellen Weiterbau überzeugt und versucht mit dem Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Olaf Lies ins Gespräch zu kommen.

Die Abfahrtssituation in Altencelle ist problematisch und verschärfe sich nach Beendigung der Baustelle an der Altenceller Schneede. Ein schneller Weiterbau ist unabdingbar, um diese schwierige Verkehrssituation mittelfristig zu entschärfen.

Redaktion
Celler Presse

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