48 Stunden vor der Bundestagswahl: CDU-Kreisverband lud zum Endspurt ein

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CELLE. 48 Stunden vor der Bekanntgabe der Wahlergebnisse zur Bundestagswahl läutete der CDU-Kreisverband Celle am Freitag auf der Stechbahn den Endspurt ein und rief noch einmal eindringlich alle Anwesenden auf, am Sonntag in die Wahllokale zu gehen. Prominente Unterstützung gab es dabei von David McAllister, Mitglied des Europäischen Parlaments und ehemaliger niedersächsischer Ministerpräsident.

„Die Wahllokale schließen in 48 Stunden, gehen Sie am Sonntag alle zur Wahl“, rief Henning Otte, CDU-Kandidat für den Wahlkreis Celle-Uelzen die Anwesenden auf. „Deutschland ist ein Land, in dem man gut leben kann. Die CDU setzt alles daran, dass dieses so bleibt“, so Otte. Eine der größten Herausforderungen sei es derzeit, Europa zusammenzuhalten, darum seien Verlässlichkeit und Solidarität sowohl für Deutschland wie auch Europa enorm wichtig.

Einer, der das mehr als gut beurteilen kann, ist wahrscheinlich McAllister, der Ministerpräsident der Herzen, so Ottes Begrüßung seines Parteifreundes. McAllister wiederum erwiderte diese Begrüßung mit der Feststellung „Henning, du bist eine optische Aufwertung des Straßenbildes“. Diese Aussage bezog sich auf die Wahlplakate, die den Weg des aus Bad Bederkesa stammenden Christdemokraten flankierten. Zeit, diese zu betrachten, habe er genug gehabt, denn gelegentlich habe er auf dem Weg zur Stechbahn im Stau gestanden – und sei es nur an einer Ampel in Winsen.

Nach Celle sei er gerne gekommen. Nicht nur, um Otte im Endspurt zur Bundestagswahl zu unterstützen, sondern auch, weil er um die Bedeutung dieser Wahl wisse. Ganz Europa schaue auf Deutschland und den Ausgang der Wahl und wünsche sich, dass Deutschland weiterhin stabil bleibe. Etwas, was seiner Auffassung nur möglich sei, wenn Angela Merkel weiterhin Bundeskanzlerin sei. Eindringlich warnte er daher vor einer möglichen Koalition von SPD, den Linken und den Grünen. „Das ist das Allerletzte, was Deutschland jetzt braucht“, so die Einschätzung McAllisters. Letztlich rief auch er am Ende noch einmal dazu auf, dass am Sonntag jeder zur Wahl geht, denn:  „Hier steht jemand, der aus eigener Erfahrung sagen kann, dass es auf jede Stimme ankommt“, womit er Bezug nahm auf die Landtagswahl 2013, bei der er als Unterlegener seinen Schreibtisch als Ministerpräsident von Niedersachsen räumen musste.

Redaktion
Celler Presse

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