Anzeige

Baustellen-Party: Zukünftig muss man in der CD-Kaserne nicht mehr frieren

Okt 18, 2017

CELLE. Es ist ein längst überfälliges Mammutprojekt: Die Veranstaltungshallen der CD-Kaserne werden saniert, renoviert und modernisiert. Kurz gesagt: Es wird nahezu alles neu gemacht. Grund genug für das Team des Celler Veranstaltungszentrums zu einer Baustellen-Party einzuladen, um die Fortschritte den Gästen zu präsentieren.

Das aufwändige Projekt konnte dank finanzieller Mittel aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur, des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit ermöglicht werden. Dieses hat es sich zur Aufgabe gemacht, deutschlandweit Städte und Gemeinden bei der Schaffung zukunftsfähiger Sport-, Jugend- und Kultureinrichtungen zu unterstützen, um diese fit für die Zukunft zu machen.

Zwar kann niemand behaupten, die CD-Kaserne sei nicht zukunftsfähig. Die ehemalige Kaserne an der Hannoverschen Straße hat sich im Laufe der Jahre zu einem weit beachteten Veranstaltungszentrum gemausert und erfreut sich sowohl bei national bekannten wie auch lokalen Künstlern größter Beliebtheit. Veranstaltungen sind vielfach kurz nach Start des Vorverkaufs bereits ausverkauft und auch an Ideen für innovative Projekte mangelt es dem Team um Geschäftsführer Kai Thomsen nie. Man kann fast sagen, die CD-Kaserne erfindet sich von Jahr zu Jahr immer wieder neu.

Doch all der Ideenreichtum hilft nicht, wenn bauliche Mängel immer wieder einen Schatten über den Erfolg werfen. So kennt fast jeder Besucher das Problem der großen Mehrzweckhalle 16, die ein großes Problem hatte: Die Heizung. In der Halle war es entweder zu kalt oder zu warm. Lange Zeit musste man dieses Problem „schönreden“, wie Thomsen bei der Baustellen-Party verriet. Jetzt endlich konnte er offiziell zugeben: Die Besucher hatten Recht, aber das Problem gehört ab sofort der Vergangenheit an. Auf dem Dachboden der Halle befindet sich mittlerweile eine hochkomplexe Heizungs- und Lüftungsanlage, direkt unter der Decke sieht man neu montierte Heizkörper, die zielgenau gesteuert werden können und somit dafür sorgen werden, dass in der Halle niemand mehr frieren oder schwitzen muss.

Diese Anlage ist aber nur ein kleiner Teil der Modernisierungsarbeiten. Schon beim Gang auf die Halle zu erkennt der Besucher: Hier hat sich einiges getan. Der Eingangsbereich wurde neu gestaltet. So gibt es inzwischen einen verglasten Kassenschalter. Betritt man das Foyer, dominieren auch hier die Veränderungen. Ein frischer Anstrich, die Theke wanderte von rechts nach links und hat sich auch gleich enorm vergrößert, es wurden weitere sanitäre Anlagen geschaffen und vieles mehr.

Auch die eher dunkle Halle 10 hat von den Arbeiten profitiert. Jetzt ist möglich, Tageslicht in die Halle zu bringen. Die schweren Vorhänge an den oberen Fenstern, die nur von Hand zur Seite geschoben werden konnten, wurden durch Jalousien ersetzt, die auf Knopfdruck geöffnet werden können. Erneut wurden auch die komplette Technik sowie der Lagerbereich für die Gastronomie.

Was viele Besucher ebenfalls störte: Der Raucherbereich vor dem Eingang. Raucher finden ab sofort eine ruhige Ecke hinter der Halle, nichtrauchende Besucher müssen sich nicht mehr durch Rauchschwaden kämpfen, um das Foyer betreten zu können.

Das sind nur einige der baulichen Maßnahmen, für die insgesamt 1,2 Millionen Euro bereitgestellt wurden. Und die Veränderungen sind noch nicht beendet: Schon 2018 geht es weiter mit dem Bau einer neuen interkulturellen Begegnungsstätte mit Blick auf den Skatepark hinter der großen Veranstaltungshalle.

Redaktion
Celler Presse






Anzeige


Anzeige