„BilderKlänge“: Reihe mit Bildern zur Celler Schlosskapelle wird fortgesetzt

CELLE. Am Freitag, den 13.07.2018, um 19.30 Uhr, laden der Kirchenkreis Celle und das Residenzmuseum wieder zu den „BilderKlängen“ in der Stadtkirche ein. Seit 1995 ist die Celler Schlosskapelle aus konservatorischen Gründen nur noch eingeschränkt durch eine Glaswand zu betrachten. Die wundervolle Bildwelt des Kirchenraums, der zu den bedeutendsten Reformationskirchen Europas zählt, ist deshalb nur noch medial zu erleben.

Ludger tom Ring, Ausschnitt aus dem Altargemälde der Herzogin Dorothea, um 1570. © Residenzmuseum im Celler Schloss.

Mit der Reihe „BilderKlänge“ in der Celler Stadtkirche sollen Schönheit und Bedeutung des „Gesamtkunstwerks Schlosskapelle“ wieder erlebbar und zugänglich werden. Musik, Texte, Lyrik und Erläuterungen ergänzen die großformatigen Bildpräsentationen.

Im Mittelpunkt der etwa einstündigen Veranstaltung steht ein Thema, das sich auf das Gelungenste in die momentane Jahreszeit einfügt: „Gottes schöne Schöpfung“. Die Bilder der Celler Schlosskapelle sind voller detailreicher Darstellungen aus der Tier- und Pflanzenwelt des 16. Jahrhunderts. Nicht nur auf den Gemälden, die von der Schöpfungsgeschichte erzählen, finden sich zahlreiche, mitunter auch humorvolle Wiedergaben von realen sowie von Fabeltieren und mythologischen Wesen und von beeindruckenden Pflanzendarstellungen.

In einer Bilderpräsentation, die die vielen Details der Gemäldes ans Licht holt, sowie mit Beiträgen zum kunst- und kulturhistorischen Hintergrund und zur theologischen Bedeutung des Werkes, gestalten der Theologe Michael Stier und die Leiterin des Residenzmuseums im Celler Schloss, Juliane Schmieglitz-Otten, den Abend. Dazu werden Nora Dhom, Blockflöten, und Robin Hlinka, Orgel, Kompositionen der Barockzeit musizieren.

Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr, dauert eine Stunde und ist kostenfrei.

PR
Foto: Fotostudio Loeper, Celle

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