CDU-Bergen Mitgliederversammlung: Ausblick auf Bürgermeister- und Europawahl

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BERGEN. Mit dem traditionellen Schnitzelessen leitete der CDU-Stadtverband Bergen seine gut besuchte Mitgliederversammlung ein. Da dieses Jahr keine Vorstandswahlen auf der Agenda standen, lag der Fokus auf der anstehenden Bürgermeisterwahl in Bergen und auf der Europawahl, die beide am 26. Mai stattfinden.

In seinem Jahresbericht 2018 ging der Vorsitzende Peter Meinecke auf die vielfältigen Aktivitäten des vergangenen Jahres ein. Eine besondere Herausforderung war dabei die kurzfristige Nominierung eines Bürgermeisterkandidaten. Dies wurde notwendig durch die Ankündigung von Bürgermeister Rainer Prokop, sich Ende Oktober 2019 in den vorzeitigen Ruhestand versetzten zu lassen. Peter Meinecke bedankte sich in diesem Zusammenhang bei seinem Vorstand für die umsichtige Vorbereitung der Kandidatennominierung im vergangenen Jahr. Mit Frank Juchert, der mit 96 % der Stimmen überzeugend nominiert wurde, hat die CDU in Bergen einen Kandidaten gefunden, der mit vielen guten Ideen die Stadtentwicklung angeht und dabei auch über Gestaltungswillen und Verwaltungserfahrung verfügt.

Erfreulich ist im CDU-Stadtverband auch die Mitgliederentwicklung in den vergangenen Jahren. Seit 2016 wuchs die Mitgliederzahl um über 10 % auf jetzt 167 Mitglieder. Damit ist die CDU Bergen der zweitstärkste Verband im CDU-Kreisverband. Die gute politische Arbeit und die vielen Aktivitäten der CDU Bergen in den vergangenen Jahre tragen dazu bei, dass die CDU nach Außen attraktiv wirkt und dadurch Neumitglieder gewinnen kann. Diesen Weg gilt es weiterzugehen und nicht nachzulassen.

Evelyn Winternheimer, die stellvertretende Vorsitzende der Senioren Union und Stefanie Boumans, die Vorsitzende der Jungen Union, stellten anschließend die umfangreichen Aktivitäten ihrer Organisationen vor, verbunden mit einem Ausblick auf das aktuelle Jahr.

CDU-Bürgermeisterkandidat Frank Juchert ging auf die aktuellen politischen Themen der Stadt Bergen ein, besonders im Bereich der Stadtentwicklung und Dorferneuerung. Gerade diese beiden Themen stellen Bergen in Zukunft vor große Herausforderungen. Man dürfe aber nicht vergessen, dass Herausforderungen auch immer Chancen sind etwas Neues zu gestalten. Dieser Gestaltungsspielraum und die Chance Bergen gemeinsam mit der Verwaltung, dem Stadtrat, den politischen Parteien und nicht zuletzt den Bürgerinnen und Bürgern weiterzuentwickeln, ist seine tägliche Motivation, um im Wahlkampf dafür zu kämpfen Bürgermeister zu werden. Juchert zeigte sich überzeugt, dass Bergen bereit ist alle Herausforderungen der Zukunft zu meistern und sich positiv für die Zukunft aufzustellen.

Ernst-Ingolf Angermann ging als stellvertretender CDU-Kreisvorsitzender und Kreistagsabgeordneter auf Themen der Kreispolitik wie Digitalisierung, Naturschutz und die Umstrukturierung des Rettungsdienstes ein. Er wies dabei darauf hin, dass man natürlich örtlich eigene Prioritäten und Wünsche haben kann, dass wir aber letztendlich alle gemeinsam im Landkreis Celle leben. Daher ist es eine Notwendigkeit auf Kreisebene Politik so zu gestalten, dass an die Bedürfnisse aller Bürgerinnen und Bürger im gesamten Landkreis gedacht wird. Hierbei dankte er ausdrücklich den Berger Kreistagsabgeordneten Henning Otte und Jan-Hendrik Hohls, die sich in der CDU-Kreistagsfraktion immer stark für die Belange Bergens einsetzen, aber dennoch auch stets die gesamte Entwicklung des Landkreises Celle im Blickfeld haben.

Ein schöner Punkt war wie jedes Jahr die Ehrung langjähriger Mitglieder. Dieses Jahr konnten Rainer Kirchhoff für 25 Jahre Mitgliedschaft sowie Holger Gralher, Erich Hufenbach, Michael Dierks und Klaus Schröter für 10 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet werden.

Abschließend rief Peter Meinecke alle CDU-Mitglieder dazu auf sich aktiv in den Bürgermeister- und Europawahlkampf einzubringen und die CDU-Kandidaten zu unterstützen. Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit, sondern muss stets durch Engagement unterstützt werden. Am Beispiel des Brexit sieht man aktuell gerade sehr gut, wie schlecht es ist, wenn man den Populisten das Feld überlässt und sich nicht selbst für seine Überzeugungen und Kandidaten einsetzt.

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