Samstag, 17. Oktober 2026

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Neue Gebäude und Fahrzeuge für die Feuerwehr – sinnvoll, sachgerecht und wirtschaftlich!

WATHLINGEN. Die große Mehrheit des Samtgemeinderates spricht sich für eine Fortschreibung der Wathlinger Zukunftsplanung Feuerwehr durch die Samtgemeindeverwaltung und das Kommando der Samtgemeindefeuerwehr aus. „Für die Zukunft gibt es einen erheblichen Baubedarf an allen Feuerwehrgerätehäusern“, so CDU Fraktionsvorsitzender Torsten Harms, „hier gilt es kluge bauliche Lösungen zu entwickeln, dafür benötigen wir versierte Architekten!“ Im Bereich der Fahrzeuge habe die Feuerwehr auf der Grundlage des Gefährdungspotential in der Samtgemeinde Wathlingen bereits eine neues Fahrzeugkonzept vorgelegt, das im Feuerschutzausschuss auf Grund der nachvollziehbaren Begründungen breite Zustimmung gefunden hat.

Im Übrigen gebe es eine Planung mit Fahrzeugbeschaffungskonzept der Feuerwehr, die ursprünglich vom Samtgemeinderat auch entsprechend einstimmig beschlossen worden ist. Im Zusammenhang mit dieser Planung wurde mit dem Hub-Rettungsfahrzeug das letzte Fahrzeug des Fahrzeugbeschaffungskonzeptes beschafft. Die Gefährdungslage habe sich nach Ansicht des Feuerschutzausschussvorsitzenden Torsten Harms in der Samtgemeinde nicht wesentlich geändert hat. Daher habe sich die CDU und alle anderen Fraktionen im Samtgemeinderat außer der SPD für eine Fortschreibung der durch den 1. Samtgemeinderat Stefan Hausknecht und die Feuerwehr ausgearbeiteten Planung entschieden.

„Es soll kein Geld für Gutachten ausgeben werden, sondern für konkrete Maßnahmen“, so Harms weiter. Bei der Schaffung der Schwarz-weiß-Bereiche ist jeder Feuerwehrstandort einzeln zu betrachten und die Architekten müssen entsprechende Aufgabenstellungen abarbeiten. Dies geschehe als erstes nun in Großmoor. Für eine Zusammenlegung der Feuerwehren, wie sie von Dr. Mahler von der SPD für Nienhagen und Adelheidsdorf vorgeschlagen wurde, gebe es weder eine gute Begründung noch eine Mehrheit im Samtgemeinderat. Deswegen halte die große Mehrheit im Samtgemeinderat an den vier Ortsfeuerwehren fest und setze auf den Sachverstand der Verwaltung und der Feuerwehren.

„Uns ist dabei bewusst, dass es in allen vier Ortsfeuerwehren möglicherweise einen Baubedarf geben wird“, erläutert Harms die Notwendigkeiten der Zukunft, „Für Nienhagen ist eine sinnvolle bauliche Lösung im Altbau aus Sicht der CDU nicht mehr gegeben, so dass wir hier wohl mittelfristig von einem neuen Feuerwehrgerätehaus ausgehen müssen. In Adelheidsdorf, Großmoor und Wathlingen wird man im Feuerschutzausschuss und Samtgemeinderat darüber reden müssen, die Fahrzeughallen und Schwarz-weiß-Bereiche modern zu konzipieren. Hierzu benötigen wir einen versierten Planer von Gerätehäusern und ein klare Aufgabenstellung.“

Der Feuerschutzausschuss werde sich noch vor der Sommerpause Neubaulösungen in Uetze und Lachendorf anschauen. Die große Mehrheit im Feuerschutzausschuss steht dabei für ein sinnvolle, sachgerechte und wirtschaftlich kluge Lösungen ohne Gutachten. Auch sind die Anforderungen der Feuerwehrunfallkasse zu berücksichtigen. Für diesen Weg hat sich die große Mehrheit im Rat der Samtgemeinde ausgesprochen.

PR

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