5. Kino-one.world-Abend im Lodderbast Hannover

HANNOVER/HERMANNSBURG. Mit dem Film „PIRIPKURA – Die Suche nach den letzten ihres Volkes“ setzt das Ev.-luth. Missionswerk in Niedersachsen (ELM) am 8. Mai um 19 Uhr seine Filmreihe „Kino one.world“ fort. Sein Hannoveraner Büro für internationale kirchliche Zusammenarbeit (BikZ) lädt dazu zum 5. Mal ins Lodderbast in der Südstadt (Berliner Allee 65) ein.

Die letzten beiden Angehörigen des indigenen Volkes der Piripkura leben im Amazonas-Regenwald in Brasilien. Dieser wird durch unkontrollierte Abholzungen zerstört. Um das Gebiet zu beschützen, muss der Koordinator der Indigenenschutzbehörde FUNAI beweisen, dass diese letzten beiden noch da sind: Denn solange es Pakyî und Tamandua gibt, sichert das auch die Existenz des Waldes, in dem sie leben und der nur durch die Legitimierung als ihre Heimstatt vor Rodung gesichert werden kann. Doch wie lange noch angesichts der Wahl Jair Bolsonaros zum brasilianischen Präsidenten, der sich um das Lebensrecht der noch verbliebenen indigenen Bevölkerung Brasiliens und den Schutz seines Regenwaldes wenig schert? Auch vor diesem Hintergrund spielt der preisgekrönte Dokumentarfilm (OmU. dt.), der ein Licht auf die Tragödien wirft, die der im Amazonasgebiet lebenden indigenen Bevölkerung widerfahren. Im Anschluss an den Film gibt es Gelegenheit zum Gespräch mit ELM-Referent und Brasilien-Experte Kurt Herrera.

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