SVO versorgt ganz Eschede mit Glasfaser

ESCHEDE. Dank der stetigen Bemühungen der Gemeinde Eschede und der SVO konnte eine gemeinsame Vorgehensweise für einen flächendeckenden Ausbau eines Glasfasernetzes im Kernort von Eschede gefunden werden. Zunächst hatte die SVO angekündigt, mit dem Ausbau nur in einem Teil von Eschede zu beginnen.

Eschedes Bürgermeister Günter Berg (l.)und Dr. Ulrich Finke, Geschäftsführer der CUN, wollen gemeinsam den Glasfaserausbau für Eschede voranbringen.

Die SVO als regionaler Energieversorger, Netzbetreiber und Anbieter für Telekommunikation hatte gemeinsam mit der Gemeinde Eschede und aller dort im Rat vertretenen Parteien angestrebt, den gesamten Kernort mit schnellem Internet und einem Glasfasernetz zu versorgen. Als Ziel galt, eine Vorvermarktungsquote von 40% bis April dieses Jahres zu erreichen. „Unser ursprüngliches Ziel haben wir zwar knapp verpasst, doch können wir nun erfreulicherweise verkünden, dass wir gemeinsam eine Vorgehensweise gefunden haben, die einen flächendeckenden Glasfaserausbau im Kernort von Eschede ermöglicht und für beide Seiten vorteilhaft ist“, sagt Dr. Ulrich Finke, Geschäftsführer der Celle-Uelzen Netz GmbH (CUN), einem Tochterunternehmen der SVO.

Da sowohl die Gemeinde, allen voran Bürgermeister Günter Berg, und die SVO massives Interesse am vollständigen Ausbau der Gemeinde Eschede haben, haben sie gemeinsam nach einer vertretbaren Vorgehensweise gesucht, die auch gefunden wurde. So kann nun ein wirtschaftlicher Ausbau umgesetzt werden, obwohl einige wenige Verträge an der gesteckten Quote fehlten. Im Zuge eines sogenannten Private-Public-Partnership plant die SVO das Glasfasernetz und legt der Gemeinde die Pläne für ihren Ausbau vor. Im Anschluss gleicht die Gemeinde ihre notwendigen, bevorstehenden Arbeiten mit dem Bauvorhaben der SVO ab. Dort wo eine Mitverlegung von beispielsweise Kabeln und Lehrrohren für die Gemeinde sinnvoll ist, können wirtschaftliche Synergien generiert werden. Davon profitieren sowohl die Gemeinde und Bürger als auch die SVO, denn es werden Kosten auf beiden Seiten gespart. Die Bürger werden mit der neuen Telekommunikationstechnologie versorgt und haben nur einmal Erdarbeiten vor ihren Eigenheimen. SVO-Telekommunikationsberater Jan Stelzer weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Hauseigentümer den Glasfaseranschluss inklusive erhalten, wenn sie sich bis zum Beginn des Ausbaus für einen Vertrag mit der SVO entschließen. Im Anschluss müsse der Hauseigentümer diesen selbst übernehmen.

Rund 500 Haushalte werden zukünftig mit der Glasfasertechnologie der SVO in Eschede versorgt werden, die Bandbreiten von bis zu 500 Mbit/s im Download und bis zu 200 Mbit/s im Upload umfasst. Die Angebote sind zum Teil mit und ohne Telefonie erhältlich, demnächst wird zusätzlich ein TV-Produkt buchbar sein.

„Dass wir in Eschede Glasfaser bekommen werden, ist keine Selbstverständlichkeit, denn hier haben alle am selben Strang gezogen, sonst hätten wir das nicht geschafft. Bürger, Vertreter aller Ratsparteien, die SVO als Telekommunikationsanbieter aus der Region sowie die Verwaltung standen stets hinter dem Projekt und so haben wir zu guter Letzt doch noch eine Vorgehensweise gefunden, von der alle profitieren werden. Das ist schon ein leuchtendes Beispiel für eine gute Zusammenarbeit“, freut sich Bürgermeister Günter Berg und fügt hinzu,: „durch die neue Technologie wird unsere Gemeinde für künftige Bauvorhaben deutlich attraktiver werden und auch mit Blick auf die zunehmende Arbeit per Computer von zu Hause aus, haben wir bald einen Vorteil gegenüber anderen Standorten.“

Die SVO wird zügig mit der Ausschreibung für die Tiefbauarbeiten zum Glasfasernetz und die Montage der Glasfaserhausanschlüsse beginnen. In Abstimmung mit der Gemeinde und deren Arbeiten, strebt die SVO den Beginn des Ausbaus noch in 2019 an.

Für Fragen rund um die Projekte Glasfaser stehen die Mitarbeiter der SVO telefonisch unter der Telefonnummer 05141 16-2716 oder per E-Mail unter internet@svo.de zur Verfügung. Weitere Informationen sind im Internet auf der Seite www.svo-net.de/eschede einzusehen. Im Internet ist ein Online-Verfügbarkeitscheck hinterlegt, bei dem sich ermitteln lässt, wo ein Glasfaseranschluss der SVO bereits jetzt möglich ist.

PR
Foto: SVO/AR

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