OB bittet Investoren zum Gespräch

CELLE. Rund um den Bebauungsplan Nr. 155 der Stadt Celle und damit das künftige „Wohngebiet zwischen Zugbrückenstraße und Klein Hehlener Bach“ rumort es. Grund ist der sogenannte „Kollersche Wald“, der gegebenenfalls dem künftigen Wohnraum weichen soll. Seither wird das Thema zwischen Befürwortern und Gegnern heiß diskutiert. In Zeiten des Klimawandels stehen potenzielle Abholzungsmaßnahmen mehr denn je im Fokus des öffentlichen Interesses.

Das hat Oberbürgermeister Dr. Jörg Nigge aufgegriffen und die Investoren zum Gespräch gebeten. „Mir ist an einer konstruktiven Lösung, bei der sowohl die Belange des Umweltschutzes als auch der wachsende Bedarf nach Wohnraum berücksichtigt werden, sehr gelegen und erwarte entsprechende Vorschläge“, so Nigge. Da nunmehr auch die frühzeitige Bürgerbeteiligung abgeschlossen ist, liegen viele Argumente und Stellungnahmen auf dem Tisch der Verwaltung. Dies sei ein wichtiger Abschnitt um in Anbetracht der vermeintlichen Konfliktsituation die Planung diesbezüglich zu überarbeiten. „Für die bisherige Planungsidee dürfte ein positiver Beschluss zum Bebauungsplan schwerfallen. Hier sind jetzt die Investoren gefordert.“

Beim Termin mit dem OB machten die Investoren Markus Reschke-Wilharm und Hasan Alin (Wilharm Immobilien GmbH, Projektentwicklung) und Jan von Hörsten (Plan- und Bauwerk Winsen/Aller GmbH – begleitender Ingenieur) dann deutlich, dass sie die Anregungen ernst nehmen und aufgreifen werden. So sollen unter anderem auch Gespräche mit der Bürgerinitiative geführt werden. Letztlich sollen die Gesprächsergebnisse nebst den Hinweisen und Vorschlägen Grundlage für den weiteren Fortgang der Planung bilden. Die Investoren zeigten sich optimistisch, hier eine tragfähige städtebauliche Entwicklung einleiten zu können.

Damit besteht Hoffnung auf eine Lösung, die neues Wohnen unter Berücksichtigung der Umwelt- und Klimaschutzaspekte miteinander verbindet.

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