Daniel Dahlke übernimmt die Leitung des Zentralen Kriminaldienstes in der Polizeiinspektion Celle

CELLE. Seit einem Jahr war die Stelle kommissarisch besetzt, nun hat der 41-jährige Daniel Dahlke diese Position in Festbesetzung übernommen. Polizeidirektor Eckart Pfeiffer, Leiter der PI Celle stellte den neuen Leiter, der zuletzt in der Polizeidirektion Braunschweig tätig war, der Presse vor.

Dahlke trat seinen Dienst bei der Polizei im Jahre 2000 an. Seit 2003 wohnt er in Celle und ist somit der Region verbunden. Ab 2011 war er im Bundesinnenministerium tätig und hat das Zusammenwirken mit der Politik kennengelernt. 2013 begann er sein Studium in Münster. 2015 kam er zur Polizeidirektion Braunschweig bei der er seine Masterarbeit schrieb, die sogar mit einem Preis ausgezeichnet wurde, Thema: Innere Kündigung. Ab dem 12. August 2019 ist er nun in der Polizeiinspektion Celle Leiter des Zentralen Kriminaldienstes. Sieben Fachkommissariate unterstehen ihm, die mit großem Engagement ihren Dienst versehen, wie er feststellen konnte. In seiner Freizeit spielt Dahlke Fußball, hat sich der Musik verschrieben und spielt Gitarre.

Warum sind Menschen frustriert? Dieser Frage ging Dahlke in seiner Masterarbeit nach. Er hat dazu sieben Menschen in vertraulichen Gesprächen befragt, die ihm ihren Werdegang geschildert haben. Im Ergebnis komme es auf die Führung an, Menschen ziehen sich zurück, wenn sie sich falsch behandelt fühlen und werden im Extremfall krank. Es müsse daher ein Klima geschaffen werden, in dem im Dialog darüber gesprochen werden könne. Da es sich um einen schleichenden Prozess handele, müsse herausgefunden werden, durch welche Maßnahme verhindert werden könne, um nicht in diese Schleife zu geraten.

Eckart Pfeiffer erläuterte zu dieser Thematik, dass das Gros der Beamtenin Celle Spaß an ihrer Arbeit habe, weil es Sinn mache. Es gebe keinen „Club der innerlich Gekündigten“. „Die Bürger in Celle müssen sich keine Sorgen machen“, so Pfeiffer.

Redaktion
Celler Presse
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