Ehrlichkeit schafft Vertrauen, Vertrauen ist die Grundlage von allem! – Dirk Roßmann liest aus seiner Autobiografie „… dann bin ich auf den Baum geklettert!“

CELLE. Die Präsidentin des Oberlandesgerichts Stefanie Otte begrüßte die Besucher der – wie immer – ausverkauften Veranstaltung der Vortragsreihe kürzlich im neu gestalteten Vortragssaal des Oberlandesgerichts. „Wir haben den Saal während der Sommerpause der Vortragsreihe etwas modernisieren und vor allem mit einer neuen Akustikanlage ausstatten können“, erklärte Otte, „obwohl unser heutiger Gast eigentlich keine Unterstützung braucht, um sich Gehör zu verschaffen. Man sieht ihn sonst bei Maischberger, Lanz oder Plasberg im Fernsehen, deshalb freue ich mich sehr, den ‚Erfinder des modernen Drogeriemarktes‘ Dirk Roßmann bei uns zu begrüßen.“

Der 1946 in Hannover geborene Roßmann leitet heute gemeinsam mit seiner Ehefrau Alice Schardt-Roßmann und seinen beiden Söhnen Daniel und Raoul die namensgleiche in Burgwedel ansässige Drogeriemarkt-Kette mit etwa 3.800 Filialen in Deutschland und Europa, deren Keimzelle der 1972 von Roßmann gegründete erste deutsche Drogeriemarkt mit Selbstbedienung war. In seiner Ende 2018 erschienenen Autobiographie – die sich wochenlang auf den vordersten Plätzen der Bestsellerlisten hielt – erzählt Roßmann aber nicht nur von den Anfängen seines Unternehmens. Er spannt den Bogen viel weiter und erzählt sehr persönlich von seiner eigenen Geschichte und der seiner Familie, von privaten und beruflichen Erfolgen, aber auch von Niederlagen sowie davon, wie er Tiefschläge überwunden hat und seinen Lebensweg weitergegangen ist. Im Vortragssaal des Oberlandesgerichts las er zunächst u. a. aus dem Kapitel „Kindheit in Ruinen“ über seine Kindheit und Jugend während der Nachkriegszeit in Hannover, bevor er aus dem Kapitel „Moskau – eine besondere Begegnung“ las, in dem er von einer außergewöhnlichen Hilfsaktion berichtet, die er im Winter 1990/91 u.a. mit der Unterstützung seines Wettbewerbers Götz Werner, dem Inhaber der Drogeriemarktkette dm, durchgeführt hat.

Mit 19 Sattelschleppern wurden mehrere hundert Tonnen Hilfsgüter in das damals krisengeplagte Russland gebracht, bei deren Verteilung in Pflegeheimen für Ältere und behinderte Menschen Roßmann selbst vor Ort half und dabei ihn persönlich sehr berührende Begegnungen mit außergewöhnlichen Menschen hatte.

Warum Roßmann nun einst auf den buchtitelgebenden Baum geklettert ist, erfuhren die Besucher der Vortragsreihe zwar nicht – wer das wissen möchte, dem sei die Lektüre der Autobiographie empfohlen -, sie erlebten aber einen sehr zugewandten Referenten, der über persönliche Anmerkungen zu den vorgetragenen Kapiteln aus seinem Buch hinaus auch bereitwillig Fragen der Besucher der Vortragsreihe beantwortete. Im Anschluss signierte Roßmann im Plenarsaal des Oberlandesgerichts dort oder bereits zuvor erworbene Exemplare seiner Autobiographie, wobei sich für die Besucher Gelegenheiten für ein persönliches Wort mit dem Referenten ergaben.

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