GEW Celle im Austausch über aktuelle schulpolitische Themen

CELLE. Am 05.11.2019 tagte die Mitgliederversammlung des Celler Kreisverbandes der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Neben den Ehrungen langjähriger Mitglieder und den Vorstandswahlen blieb auch genügend Raum für den Austausch über aktuelle schulpolitische Themen.

Die Vorsitzende Nina Aßmus eröffnete den Abend mit spitzfindigen Anekdoten über einzelne niedersächsische Kultusminister sowie bildungspolitische Schlaglichter der letzten 60 Jahre. Rolf Wernstedt (SPD) war den Anwesenden noch gut in Erinnerung: Er führte die Geschicke des Kultusministeriums vor 25 Jahren, als der Jubilar Peter Nadolny in die GEW eintrat, und Elke Haas, die für 50 Jahre gewerkschaftliches Engagement geehrt wurde, konnte sogar auf eine persönliche Zusammenarbeit zurückblicken. Darüber hinaus bedankte sich Nina Aßmus bei Sonja Abel, Bernhard Küllmann und Jürgen Möller-von-Bestenbostel für ihre 40-jährige sowie bei Wilfried Rosendorf für seine 50-jährige Mitgliedschaft in der GEW. Heinrich Mangels blickt bereits auf eine 60-jährige GEW-Zugehörigkeit zurück und erheiterte das Publikum mit seinen Erinnerungen an frühere Vorstandswahlkämpfe.

Auch in diesem Jahr wurde ein neuer Vorstand gewählt: Nina Aßmus führt ihr Amt als Vorsitzende des Celler Kreisverbandes fort, ebenso ihre Stellvertreterin, Myria Krüger. Als Geschäftsführer wurde Heinz-Hermann Becker gewählt und als Schriftführer Günter Bensch. Unterstützt wird der geschäftsführende Vorstand durch sechs Beisitzerinnen, sodass durch Vertreterinnen aller Schulformen in den nächsten zwei Jahren gute gewerkschaftliche Arbeit vor Ort möglich ist.

Ziel des neuen Vorstandes bleibt es, die Mitglieder zusammenzubringen und Raum zum Austausch über schulpolitische Themen zu bieten. Schwerpunkte sind dabei die Umsetzung der Inklusion, die anstehenden Personalratswahlen im März 2020 sowie die Forderung nach spürbarer Entlastung aller Kolleginnen. Außerdem spricht sich die GEW weiterhin dafür aus, dass die IGS Celle eine gymnasiale Oberstufe erhält, damit die Kolleginnen dort ihre gute Arbeit fortführen können.

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