Bergen braucht Schulsozialarbeiter

BERGEN. Um den Schulstandort Bergen zu stärken und gemeinsam nach neuen Wegen im Bereich Schulsozialarbeit zu suchen, haben sich am Montag, den 25. November 2019 Vertreter aus Stadt, Landkreis und Land sowie die Schulleitungen der Anne-Frank-Oberschule beraten. „Um die Schulen in der Stadt Bergen zu stärken, das soziale Miteinander zu gestalten und Schülerinnen sowie Schüler fit für die Anforderungen des Lebens zu machen, benötigen die Oberschule und die Hinrich-Wolff-Grundschule die Unterstützung durch einen Schulsozialarbeiter“, sagt Bürgermeisterin Claudia Dettmar-Müller.

Sabine Fuhrmann, Daniela Middelbeck, Claudia Dettmar-Müller, Jan-Hendrik Hohls, Katja Tank, Frank Juchert und Jörn Schepelmann

Dettmar-Müller traf sich mit dem 1. Stadtrat Frank Juchert, dem Landtagsabgeordneten Jörn Schepelmann, dem Kreistagsabgeordneten Jan-Hendrik Hohls sowie die Schulleitungen der Oberschule und der Hinrich-Wolff-Schule. Alle waren sich einig, dass beide Schulen dringend Unterstützung durch einen Schulsozialarbeiter benötigten. Die Stadt Bergen als Schulträgerin der Grundschule und der Landkreis als Schulträger der Oberschule werden Anträge an die Landesschulbehörde stellen. Zudem werde ein Gespräch mit Vertretern der Landesschulbehörde angestrebt, um konkrete Möglichkeiten anzufragen.

„Kinder und Jugendliche brauchen in bestimmten Situationen Ansprechpartner, die mit ihnen ohne Leistungserwartungen Lösungen und Wege finden. Elternhäuser benötigen in diesen Situationen oftmals Unterstützung und Beratung. Lehrkräfte und andere Mitarbeitende an Schulen sehen sich häufig Situationen ausgesetzt, in denen es darum geht, schnell, unkompliziert und mit sozialpädagogischem Wissen einzugreifen“, sagt Katja Tank, Schulleiterin der Hinrich-Wolff-Schule.

Die Schulen würden gern mehr Zeit in die Prävention investieren, etwa in die Gewalt- und Konfliktprävention oder zu den Themen Mobbing, Cybermobbing oder Zivilcourage. Diese Projekte könnten das Gemeinschaftsleben an den Schulen nachhaltig verbessern und gestalten. „Sozialpädagogen verfügen über die Zeit und das Know-How, damit diese Vorhaben erfolgreich umgesetzt sowie langfristig in die Schulkultur verankert werden können“, erläutert Sabine Fuhrmann, Schulleiterin der Anne-Frank-Oberschule. Zudem sei für besonders die Berufsberatung und die Begleitung der Schülerinnen und Schüler auf ihrem persönlichen Weg in die Zukunft immens wichtig.

PR
Foto: Monika Buhr

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