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Kreis schlägt CD-Kaserne als Impfzentrum vor – Land Niedersachsen muss Planungen absegnen

Landkreis CELLE. Die Kreisverwaltung wird als Impfzentrum für den Landkreis Celle Teile des Hallenkomplexes der CD-Kaserne in Celle als Standort vorschlagen. Der Vorschlag wird im Laufe des Tages an das Land Niedersachsen übermittelt, das den Plänen dann zustimmen muss, weil es die Kosten für die Zentren übernimmt. Das Land wird zudem in Zusammenarbeit mit der Kassenärztlichen Vereinigung und der Ärztekammer das ärztliche Personal stellen. Der Landkreis kümmert sich in Kooperation mit Hilfsorganisationen um medizinisch ausgebildetes Personal und Personal zur Unterstützung.

„Nach unserer Einschätzung und umfangreicher Prüfung ist die CD-Kaserne am besten geeignet, um ein solches Zentrum zeitnah umzusetzen, wie es vom Land erwartet wird“, sagt Landrat Klaus Wiswe. Es gebe dort bereits eine gute Infrastruktur, die genutzt und nicht erst aufwendig erstellt werden muss. Aktuell plant der Landkreis zunächst eine Impfstraße mit vier Impfplätzen einzurichten. „Sollte der Bedarf größer sein, können wir eine zweite Straße mit weiteren Impfplätzen einrichten“, so Wiswe.

Zur Bekämpfung der Corona-Pandemie hat das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung (MS) an die Landkreise, kreisfreien Städte und die Region Hannover ein Konzept für den Aufbau der Impfzentren in Niedersachsen übersandt. Das MS geht darin davon aus, dass die Planungen zur Errichtung und Betrieb der Impfzentren bis zum 15. Dezember abgeschlossen sein sollten.

Im Land Niedersachsen sollen insgesamt 60 Impfzentren errichtet werden. Ergänzt werden sollen diese durch Mobile Impfteams. Der Landkreis Celle als Untere Katastrophenschutzbehörde ist mit der Aufgabe des Aufbaus des hiesigen Impfzentrums betraut worden, das mindestens bis zur Mitte des Jahres 2021 verfügbar sein soll.

lkc






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