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Sozialministerin Dr. Carola Reimann bei der Abschlussveranstaltung des 6. Landesprojekts „Frau.Macht.Demokratie“

Landkreis CELLE. Elf Frauen aus dem Landkreis Celle und dem Heidekreis haben an dem niedersächsischen Mentoring-Programm zur Förderung von Frauen in der Kommunalpolitik teilgenommen. „Sie wurden dafür von fünf Kommunalpolitikerinnen und zwei Kommunalpolitikern in die Ratsarbeit von 2019 bis heute eingeführt“, so die Standortverantwortliche Bianka Lawin, Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Celle.

Das Landesprojekt „Frau.Macht.Demokratie“ wurde bereits zum zweiten Mal im Landkreis Celle unter Federführung der Gleichstellungsbeauftragten Bianka Lawin durchgeführt. Ziel des Projekts ist es, mehr Frauen für die politischen Ämter der kommenden Kommunalwahl im September 2021 zu interessieren und durch passgenaue Seminare fortzubilden. In 2018 war die ehemalige Bundespolitikerin Dr. Rita Süssmuth in Celle zu Gast. Die VHS Celle hat sich mit spannenden Seminaren zu politischen Themen als auch mit Themen wie „Frauen und Medien“ beteiligt. Ein Rhetorik Seminar veranstaltet durch die Gleichstellungsbeauftragte im Kreishaus trainierte die Frauen in ihrem politischen Auftritt. Während regelmäßiger Treffen haben sich die Mentees und Mentorinnen und Mentoren zu politischen Entwicklungen und Fragestellungen ausgetauscht. Eine geplante Fahrt in den Landtag konnte wegen der Pandemie allerdings bisher nicht durchgeführt werden.

Landesweit nahmen 443 Frauen an dem Programm teil und wurden in einer heutigen Onlineveranstaltung mit der Sozialministerin Dr. Carola Reimann in künftige Aufgaben entlassen. Reimann bedauerte, dass sie die Frauen nicht wie zu Beginn in großer Runde in Hannover empfangen konnte. „Im Durchschnitt sind nur 24% der Mandatsträger in kommunalen Gremien weiblich. Das muss anders werden“, so Reimann. Vieles ginge ohne persönliche Präsenz wie man jetzt sehen würde, dies sei auch eine Chance für die Vereinbarkeit von Familie und politischen Aufgaben und Ämtern, ähnlich wie im Homeoffice, auch flexible Arbeitszeiten würden zunehmend normal werden. Dies sei eine Chance für Frauen, betonte Reimann und unterstrich, dass Parität in politischen Gremien das Ziel sein müsse für gleichberechtigte Teilhabe, wobei nicht nur Mandate zählen würden für eine aktive Beteiligung, so Reimann. Besonders dankte die Sozialministerin den 21 standortverantwortlichen Gleichstellungsbeauftragten in Niedersachsen für die Durchführung und Betreuung der Projektmodule. Insgesamt wurden 755 Zertifikate an die Teilnehmenden durch die Sozialministerin vergeben.

Die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Celle Bianka Lawin bedankte sich ausdrücklich bei den Kommunalpolitikerinnen und –politikern des Landkreises Celle für ihr Engagement und die Unterstützung des Projekts und forderte die Parteien auf, ihre Listenplätze für die Kommunalwahl 2021 möglichst paritätisch aufzustellen. Dies unterstrich auch die Referatsleiterin für Gesundheit und Gleichstellung des Sozialministeriums Dr. Uta Biermann: „Jede Frau, die kandidiert und wählt, ist ein Schritt in die richtige Richtung“, und weiter: „Wenn jemand bei einem politischen Thema nicht mitgeht, so nehmen das Frauen oft persönlich und beziehen es auf sich. Das ist aber nicht so. Es ist das Stückchen Macht, nach dem sie greifen, was umkämpft ist.“

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