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Spring Break 2021 – Eltern und Kinder nehmen Angebote dankend an

CELLE. Über 326 Registrierungen, 364 Buchungen, 34 Veranstaltungen an 10 Tagen, begleitet von 25 Betreuern, 8000 km mit Kleinbussen und 100 km Wanderungen durch spektakuläre Landschaften: Das ist kurzgefasst die Erfolgsbilanz des Osterferienpasses 2021. Das Team Jugendarbeit der Stadt Celle setzte auf Natur und Kreativität, und brachte Eltern und Kindern so ein kleines Stück langersehnter Normalität zurück.

Doch wer glaubt, dass der Ferienpass ein reines Unterhaltungsprogramm war, irrt gewaltig. Spaß ja, Bespaßung nein. „Das Ferienprogramm der städtischen Jugendarbeit war vor allem ein Statement“, verdeutlicht Oberbürgermeister Dr. Jörg Nigge und ergänzt: „Es zeigt, dass sich die Stadtverwaltung der schwierigen Lage von Kindern, Jugendlichen und deren Familien sehr bewusst ist und wir bereit sind, alles Erdenkliche zu tun, um einen kleinen Lichtblick zu ermöglichen.“

So wundert es nicht, dass der Osterferienpass – in Rekordgeschwindigkeit „aus dem Hut gezaubert“ – bei Eltern und Kindern gleichermaßen große Freude und Begeisterung auslöste.

 Ausgeklügeltes, flexibles Konzept

 Viele werden sich fragen, wie ein solches Programm in diesen Zeiten überhaupt ermöglicht werden konnte? Die Grundlage bildete ein ausgeklügeltes Hygienekonzept. Den reibungslosen und sicheren Ablauf garantierten ein Kleingruppenschlüssel von 1:3, also drei Kinder mit einem Betreuer, eine Kleinbusflotte und 500 Schnelltests, die vom OB für die Aktion bereitgestellt wurden. Zudem wurde zusätzlich auf Flexibilität gesetzt und Fahrtziele kurzfristig festgelegt. Damit konnte sowohl auf aktuelle Entwicklungen, als auch auf das Wetter reagiert werden. Außerdem lief bereits die Registrierung für den Ferienpass ausnahmenlos online und damit kontaktlos. Die Spring Break-Angebote waren alle kostenlos.

 Natürlich stand das Team Jugendarbeit vor der Herausforderung, dass viele Ausflugsziele, wie etwas Freizeitpark, während des Lockdowns geschlossen hatten. Daher setzten die Organisatoren auf eigene Kreativität, Bewegung und Ideen der Jugendlichen. So entstand in Rekordzeit eine Wundertüte neu entwickelter Highlights.

 Richtig beliebt: Bewegung an der frischen Luft

Gleich zweimal ging es auf die „Jagd nach dem Phantom“. Das aufwendigere Projekt der beiden war sicherlich der Ferienpasskrimi, der in Zusammenarbeit mit Schlosstheater, Bomann Museum, der Brauerei Betz, Kanal 29 und den influenCE-Studios gedreht wurde. Besonderes Bonbon, der Celler Top-Musiker MUTZ konnte für die Rolle des „Schurkens“ gewonnen werden. Auf die Premiere des Kurzfilms darf man gespannt sein.
Aber auch die andere Phantomjagd war nicht minder kreativ. Inspiriert vom Ravensburger-Kultspiel „Scotland Yard“ wurde die Idee des Strategiespiels kurzerhand auf Celle übertragen.  Mit E-Rollern der Stadtverwaltung wurde das Ganze als Real Life Action Game gespielt – und das Phantom konnte letztlich tatsächlich gestellt werden.

 Innerhalb von vier Minuten ausgebucht war die Minerialiensuche im Harz und auch die Plätze des nachträglich eingeschobenen Zusatztermins waren schnell gefüllt. Die Ferienpasskinder konnten nicht nur spannende Orte im Harz erforschen, sondern auch einiges über Mineralien lernen und so manche Trophäe mit nach Hause nehmen.

Geradezu spektakulär ging es bei den zahlreichen Wanderungen durch den Harz zu. Bei bis zu 25 Grad Celsius und strahlendblauem Himmel ging es hinauf auf den Brocken, von der Rosstrappe hinab in das Bodetal und wieder hinauf auf den Hexentanzplatz! In den steilen Felsen des Bodetals, dem Grand Canyon des Harzes, konnten die Kinder sogar vier Steinböcke in freier Wildbahn erleben. Und natürlich durfte auch die Rosstrappen-Sage von der gejagten Prinzessin nicht fehlen. Die Story wurde allerdings in einen zeitgemäßen Superwoman-Style gekleidet. Nach einem gefühlten Temperatursturz von 30 Grad Celsius erforschte man den Wildpark Lüneburger Heide inklusive Baumwipfelpfad. Im dichten Schneetreiben wähnten sich die Ausflügler beinahe auf der Zugspitze. Ebenso beeindruckend verlief die Wanderung durch das Okertal und die darüber liegenden Klippen sowie als abschließender Höhepunkt, die Tour auf die Festung Regenstein und ihre Felsenhöhlen.

 „Natur pur –  die Kinder hatten die Bewegung dringend nötig“, fasst Ferienpass-Organisator Ingo Bloeß zusammen. So ließ manch Teenager am Steilhang schon schnaufend „Zieht ohne mich weiter!“ verlauten, während die 7-Jährigen leichtfüßig den Berg hinaufsprangen. „Da staunten auch die Betreuer nicht schlecht“, erinnert sich Bloeß.

Eine Lehrerin aus Sachsen-Anhalt tat es ihnen gleich, als sie die lachenden Ferienpasskinder aus Celle sah. Ihr Kommentar: „Ich habe seit Monaten meine Schüler nicht mehr gesehen! Was würde ich geben, so etwas wieder erleben zu dürfen!“

Erfolgsstory Osterferienpass

 Alles in allem ist der Osterferienpass 2021 ein voller Erfolg gewesen, der sowohl den Betreuern als auch den Kindern und Jugendlichen sowie deren Eltern mehr als gutgetan hat. Die ereignisreichen Tage zeigen einmal mehr, wie wichtig gemeinsame Aktivitäten und Erlebnisse gerade in diesen Zeiten sind. „Ich danke den Organisatoren für ihr Engagement. Eltern und Teilnehmer waren mehr als dankbar für die gebotene Abwechslung. Für mich wird deutlich, dass gute Konzepte das sichere, aktive Leben mit Corona ermöglichen“, stellt Oberbürgermeister Dr. Jörg Nigge abschließend fest.

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