Grüne befürworten die Räumlichkeiten der alten Schulmensa dem Schulkindergarten zuzuschlagen
WIETZE. Am vergangenen Donnerstag fand im Wietzer Rathaus die Sitzung des Achulausschusses statt. Der einzige Tageordnungspunkt war die Nachnutzung der leerstehenden Räume der alten Schulmensa. Die Grüne Ratsfraktion hatte schon vor einiger Zeit beantragt, diese Räume dem Schulkindergarten zuzuschlagen. Die Verwaltung hat dazu einen Gegenvorschlag erarbeitet. Sie wollen in der alten Schulmensa im Prinzip ein „Betriebskindergarten“ für Kinder der Mitarbeiter*innen der Gemeinde und der Grundschule schaffen.
Dazu erklärt der Grüne Fraktionsvorsitzende Lothar Müller folgendes: „Zurzeit tummeln sich 17 Kinder im Schulkindergarten auf gerade mal 57 m². Dies ist kein tragbarer Zustand für pädagogisches Arbeiten. Da viele Kinder einen Migrationshintergrund haben, bekommt die Sprachförderung eine entscheidende Bedeutung für die Erlangung der Schulfähigkeit der Kinder zu. Sie benötigen einfach mehr Platz – den hätten sie mit den zusätzlichen 125 m² der alten Schulmensa.“
Zum Vorschlag des „Betriebskindergartens“ als Großtagespflege erklärt der Grüne Ortsvorsitzende im Westkreis Jens Polster folgendes: „Wir begrüßen grundsätzlich den Vorschlag der Einrichtung einer Großtagespflege, wenn hierfür ein Bedarf besteht. Nur nicht an dieser Stelle – hier müssen andere Räumlichkeiten gefunden werden.“
Mit den Stimmen der CDU gegen die Stimmen von SPD und den Grünen wurde nach einer
Sitzungspause die Entscheidung vertagt.
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