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Soziale Unterschiede dürfen Zugang zu Impfungen nicht erschweren

DEUTSCHLAND. Der Deutsche Städtetag hat größere Anstrengungen gefordert, um Menschen in sozial benachteiligten Stadtteilen gegen Corona zu impfen.

„Soziale Unterschiede dürfen nicht dazu führen, dass ein Teil der Menschen abgehängt wird, weil für sie der Zugang zu Impfungen zu schwer ist“, sagte Hauptgeschäftsführer Helmut Dedy der Funke Mediengruppe. Um mehr Menschen individuell anzusprechen, müssten auch mobile Impfteams stärker eingesetzt werden.

Dedy betonte: „Wo die Wohnsituation von Menschen beengt ist und es nur geringe Einkommen gibt, wo Menschen, zum Teil auch mit Migrationshintergrund, in sozial schwierigen Verhältnissen leben, müssen wir den Zugang zu Impfangeboten erleichtern.“ Wenn die Impfpriorisierung spätestens im Juni aufgehoben werde, „sollte es Lockerungen bei den Corona-Beschränkungen für geimpfte, genesene und getestete Menschen geben“, forderte Dedy. „Über solche Lockerungen sollten wir auch Anreize für das Impfen schaffen.“

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