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Neuer Ort der Begegnung in Scheuen – Schlüsselübergabe für Dorfgemeinschaftshaus

SCHEUEN. Neues Leben in alten Gebäuden – das gilt nunmehr auch für die ehemalige Grundschule in Scheuen. Sie beherbergt ab sofort das Dorfgemeinschaftshaus des Ortsteils. Nach weniger als anderthalb Jahren Bauzeit wurde am Dienstag der symbolische Schlüssel an Axel Fuchs, Ortbürgermeister Groß Hehlen gemeinsam mit Scheuen und Hustedt, und seinen Stellvertreter Wolfgang Beutel übergeben.

von links Wolfgang Beutel, Axel Fuchs und Dr. Jörg Nigge.

„Damit wird nicht nur der Stadtteil weiter aufgewertet, sondern auch ein Ort der Begegnung für alle Generationen geschaffen“, so Oberbürgermeister Dr. Jörg Nigge, der den Schlüssel nur allzu gerne an die Beiden weiterreichte. Von der Vorschulgruppe der Kita, über den Spielmannszug bis hin zum Seniorenkreis reicht das Spektrum der künftigen Nutzer. Axel Fuchs ist sicher, dass das Gebäude künftig tüchtig mit Leben erfüllt wird: „Ich weiß, dass viele schon in den Startlöchern stehen, um endlich in den neuen Räumen arbeiten, üben und sich treffen zu können.“ Zusammengerechnet finden insgesamt bis zu 100 Personen in den Multifunktionsräumen, dem Kita-Gruppenraum und dem Probenraum für den Spielmannszug Platz. Zusätzlich soll das Gebäude auch für Gottesdienste, Ortsratssitzungen Bürgerversammlungen oder als Wahllokal zur Verfügung stehen.

Doch bis zur Eröffnung gab es für Dennis Bellgardt, Fachdienstleiter Hochbau- und Gebäudewirtschaft, und sein Team eine Menge zu tun. 1953 als Schulgebäude mit angrenzender Hausmeisterwohnung errichtet, stand das Ensemble seit 2013 leer. Nun bekommt es eine neue Bestimmung als „Multifunktionsgebäude“. Zuvor galt es unter anderem, sämtliche Decken zu erneuern, aufzuwerten und in den Gruppenräumen mit Akustikelementen zu versehen. Elektrik, Trinkwassernetz und Heizkörper wurden modernisiert, einige Fenster ausgetauscht, die Beleuchtung in allen Räumen auf LED umgerüstet. Eine Rollstuhlrampe, angepasste Durchgangstüren und eine behindertengerechte Toilette sorgen für Barrierefreiheit. Brandschutzbestimmungen wurden umgesetzt, Fluchttüren und -treppen eingebaut. Die Außentreppe zum Haupteingang wurde instandgesetzt, der Außenbereich neu gepflastert. „Das Erneuern der WC-Anlage stellte uns vor besondere Herausforderungen“, erklärt Bellgardt. „Dazu musste recht aufwändig die Statik geändert werden, um die Räume so aufteilen zu können, dass sie dem zeitgemäßen Standard entsprechen.“

„Rund 250.000 Euro wurden hier gut investiert“, ist sich der OB sicher. „Scheuener Vereine und Verbände haben hier einen festen Treffpunkt und wir haben für das ehemalige Schulgebäude eine nachhaltige und sinnvolle Nutzung gefunden.“

PR
Foto: Stadt Celle






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