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Neue Spitze bei der IG Metall Celle-Lüneburg

CELLE/LÜNEBURG. Am 15. Juni wählte die Delegiertenversammlung der IG Metall Celle-Lüneburg eine neue Spitze. Nachdem Rainer Näbsch in den Ruhestand gewechselt ist, wurde nun Lennard Aldag zum neuen Ersten Bevollmächtigten und Kassierer gewählt. Als neue Zweite – ehrenamtliche, Bevollmächtigte wurde Fabiola Richter gewählt. Fabiola Richter ist Vorsitzende des Betriebsrats bei den Heinrich-Meyer Werken in Bispingen. Olaf Perau wurde als Beisitzer in den Ortsvorstand nachgewählt. Olaf Perau ist Betriebsrat bei Winkelmann in Uelzen. Die Versammlung fand komplett unter Coronabedingungen in der Celler Union statt.

Der scheidende Bevollmächtigte der IG Metall Celle – Lüneburg Rainer Näbsch, ging in einem kurzen Statement auf die aktuelle Situation in der Geschäftsstelle ein: „Die Pandemie hat uns vor schwierige Herausforderungen gestellt, die wir zusammen mit den Betriebsräten und Vertrauensleuten gut gelöst haben. Darauf kann die neue Generation nun gut aufbauen. Das Band, welches uns dabei zusammengehalten hat, ist die Solidarität und die Menschlichkeit. Ich setze dabei auf die jüngere Generation, denn die Weichen für ihr Leben werden jetzt gestellt. Wenn wir auf die Jungen zugehen wollen, müssen wir mehr aus den Betrieben raus denken“

von links nach rechts: Fabiola Richter, Rainer Näbsch, Lennard Aldag und IG Metall-Bezirksleiter Thorsten Gröger

Lennard Aldag, neuer Erster Bevollmächtigter der IG Metall Celle-Lüneburg ging auf die aktuellen Herausforderungen ein: „Solange Arbeitnehmer/Innen die Krise bezahlen müssen, weil Unternehmen schamlos die Pandemie ausnutzen, um noch billiger statt besser zu werden, solange Beschäftigte wie Manövriermasse in den Büchern der Unternehmen hin und hergeschoben werden, solange werden wir den Einsatz für ein besseres Leben und Arbeiten nicht aufgeben. Wir brauchen mehr betrieblichen und öffentlichen Druck, denn die Veränderungen in der Gesellschaft und den Betrieben müssen auch von den Beschäftigten mitgestaltet werden. Mitmachen statt Hinterherschauen, die Zukunft gestalten, statt alles über sich ergehen zu lassen. Dazu laden wir die Beschäftigten in den Betrieben ein.“    

Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen gerne unter 0160 5331390 (Joachim Fährmann) zur Verfügung.

PR
Foto: IG Metall,





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