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Kabinett stellt Haushaltsplanentwurf für 2022 / 2023 vor – Celle besonders berücksichtigt

Landkreis CELLE. Heute stellte die Landesregierung den Haushaltsplanentwurf für den Doppelhaushalt 2022/2023 vor. Der Standort Celle fand in der Haushaltsberatung durch gleich zwei Maßnahmen besondere Berücksichtigung. Für die kommenden Jahre stehen mit dem Neubau des Staatsschutzsenatssaals für das OLG Celle und dem Neubau eines Technikzentrums des NLBK und der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) des Landkreises Celle in Celle-Scheuen große Maßnahmen an, die durch das Land vorangetrieben werden.

„Mit den geplanten Maßnahmen zum Neubau eines Hochsicherheitsgebäudes für Staatsschutzverfahren in Westercelle erfolgt die notwendige Verlegung des Standortes raus aus der Innenstadt. Die großen Staatsschutzprozesse sorgen in Celle für ein Großaufgebot an Polizeikräften. Die Innenstadt ist hierdurch an Prozesstagen stark belastet. In Westercelle kann nun ein modernes und gut zu schützendes Hochsicherheitsgebäude entstehen. Der Justizstandort Celle wird hiervon stark profitieren“, so der Celler CDU-Landtagsabgeordnete Thomas Adasch. „In unzähligen Gesprächen und gemeinsamen Besuchen vor Ort mit anderen Abgeordneten, Staatssekretären und Justizministerin Barbara Havliza habe ich als Rechtspolitiker für den Neubau geworben. Dass nun die Finanzierung aus Mitteln des Bundes und des Landes gesichert wird, freut mich sehr.“

„Mit dem Neubau eines Technikzentrums der Landesbehörde für Brand- und Katastrophenschutz (NLBK) in Scheuen wird die Zukunftsfähigkeit und die gute Aus- und Fortbildung für Angehörige der Freiwilligen, Berufs-, Pflicht- und Werksfeuerwehren zum Schutz der Bevölkerung sichergestellt. Die Feuerwehrtechnische Zentrale des Landkreises Celle wird vom Standort Hambühren nach Scheuen auf das Gelände der NLBK in einen Neubau umziehen. Durch die Zusammenlegung von Behörde, Ausbildungszentrum und Aufbereitungs- und Wartungsstandort der feuerwehrtechnischen Geräte des Landkreises an einen Standort können Symbiosen geschaffen werden“, erklären die CDU-Landtagsabgeordneten Jörn Schepelmann und Thomas Adasch, der als Vorsitzender des Innenausschusses auch für die Feuerwehren und den Katastrophenschutz zuständig ist.

„Die Beratungen für den Haushaltsplanentwurf fanden vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie statt. Trotz der knappen Haushaltsmittel durch Steuermindereinnahmen ist es gelungen, so wichtige Investitionen in unserem Landkreis und der Stadt Celle voranzutreiben“, sagt der CDU-Landtagsabgeordnete und Haushaltspolitiker Jörn Schepelmann. „Insgesamt 150 Millionen Euro sind für neue Baumaßnahmen im ganzen Land eingeplant. Etwas mehr als 50 Millionen Euro sollen hiervon für den Staatsschutzsenatssaal aufgewendet werden. 30 Millionen für die Weiterentwicklung des Standortes der NLBK in Celle-Scheuen. Dass mehr als die Hälfte der zur Verfügung gestellten Gelder nach Celle fließt, ist insbesondere auch in diesen schwierigen Zeiten ein großartiges Zeichen für unseren Landkreis.“

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