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Wo drückt denn der Schuh in der Kinderbetreuung?

BERGEN. Als Vorsitzende des Ausschusses für Kindertagesstätten traf sich Ros-Marie Siemsglüß (SPD) mit der neuen Leiterin der Kindertagesstätte Neuer Weg, Christin Dammann. In der jüngsten Ausschusssitzung wurde von allen Tagesstätten- und Krippenleiterinnen auf den Personalnotstand hingewiesen. Es fehle an Vertretungskräften, die im Falle von Krankheit oder anderweitigem Ausfall einspringen können. Im äußersten Fall sei es schon zur vorübergehenden Schließung einzelner Gruppen gekommen. Dies Problem sei dem allgemeinen Mangel an Erzieher*innen geschuldet und treffe alle Einrichtungen gleichzeitig, war man sich einig.

Ros-Marie Siemsglüß und Christin Dammann sprachen bei ihrem Treffen über ein weiteres Problem, dass in der KiTa Neuer Weg auftritt. Hier kann man der gestiegenen Nachfrage nach Mittagessen nicht mehr gerecht werden. „Immer mehr Eltern sind berufstätig und können dementsprechend kein Mittagessen vorbereiten, dass die Kinder dann direkt nach dem Heimkommen genießen können. Da die Kleinen nicht nur hungrig sondern auch erschöpft sind, ist es oftmals nicht möglich noch zu kochen bevor die Kinder einschlafen“, berichtet Christin Dammann. Der Kita liegen viele Anfragen nach einem Mittagessen für Kinder aus den Halbtagsgruppen vor, die aufgrund der Kapazität der hauseigenen Küche und dem besonderen, coronabedingten Abstands- und Hygienegebot nicht berücksichtigt werden können.

„Hier muss dringend Abhilfe geschaffen werden damit die Kinder ein warmes Mittagessen vor ihrer Pause bekommen. Die Gesellschaft hat sich hinsichtlich der Berufstätigkeit stark verändert. Vor gut zehn Jahren hatten wir in der gesamten Stadt Bergen nur eine Ganztagsgruppe. Heute werden in den meisten Einrichtungen Ganztagsangebote stark genutzt. Das macht diese Entwicklung eindeutig sichtbar“, sagt Ros-Marie Siemsglüß.

„Wir sind uns in der Politik einig, dass die Bedarfe berücksichtigt werden müssen. Das Wohl der Kinder muss im Vordergrund stehen“, ist die SPD Frau überzeugt. „Einen ersten Lösungsansatz, der der Verwaltung vorgebracht und zum nächsten Ausschuss eingebracht werde soll, gibt es bereits. Ich hoffe bei Umsetzung damit allen Kindern und Eltern gerecht werden zu können“, schließt Christin Dammann das Thema ab.

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