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#HandinHand – bundesweite Aktion am 18. September – Rettungskette für Menschenrechte auch in Celle

CELLE. Unter der Motto „Hand in Hand“ werben Cornelia Döllermann-Nölting, Sprecherin von LIST, und Sabine Seifert aktuell bei Celler Gruppen, Initiativen und Kirchengemeinden dafür, am Samstag, den 18. September, eine möglichst eindrucksvolle Menschenkette in Celle hinzubekommen. Die bundesweite Aktion „Rettungskette für Menschenrechte von Hamburg bis zum Mittelmeer“ soll auf die prekäre Lage der Geflüchteten in den Lagern z.B. in Griechenland und das Sterben im Mittelmeer hinweisen.

Die Organisatorinnen haben sich dafür entschieden, die Ostseite der Hannoverschen Straße ab der Congress-Union (auf dem Gehweg) für die Menschenkette anzumelden. Döllermann-Nölting: „Wir wollen Cellerinnen und Celler animieren, mit uns ein Zeichen zu setzen. Wir stehen gegen die Angst- und Abschottungspolitik. Menschenrechte – das wollen wir klarmachen – gelten universell und nicht nur für weiße, privilegierte Europäerinnen und Europäer.“

Bundesweit getragen wird das Projekt vom Verein „Rettungskette für Menschenrechte“. Inzwischen gibt es 258 Initiativen von Hamburg bis Füssen, die sich an ihren jeweiligen Orten an der Aktion beteiligen wollen.

Sabine Seifert ist optimistisch, dass sich viele Tausend Menschen beteiligen werden: „An manchen Orten wird die Menschenkette über Kilometer gehen. Bei uns in Celle wollen wir an der Hannoverschen Straße unübersehbar sein. Ein humaner Umgang mit Menschen auf der Flucht ist doch das Anliegen von sehr, sehr vielen. Aber wir müssen es immer wieder gegenüber den zögerlichen Regierungen zum Ausdruck bringen, dass es um die Bekämpfung der Fluchtursachen gehen muss und nicht um die Bekämpfung der Geflüchteten.“

Jetzt würde schon wieder Angst vor einer Fluchtbewegung aus Afghanistan geschürt, aber selbstverständlich hätten alle, die dort um ihr Leben fürchten, ein Recht, in sicheren Ländern Schutz zu suchen.

Cornelia Döllermann-Nölting weist darauf hin, dass die Menschenkette von allen zivilen Seenotrettungsorganisationen unterstützt wird. „Das Mittelmeer ist zum größten Friedhof Europas geworden. Das muss ein Ende haben. Deshalb wollen wir die Unterstützung und Entkriminalisierung der zivilen Seenotrettung und ein europäisches Seenotrettungsprogramm.“

Die Menschenkette soll am Samstag, den 18. September von 12.00 bis 12.30 stehen (und dabei fotografiert bzw. gefilmt werden); ab 11 Uhr gibt es einen Infopunkt an der Union

Beide Initiatorinnen freuen sich darüber, dass schon viele Geschäfte, Organisationen und Kirchengemeinden Werbung für die Menschenkette machen, indem sie die Plakate in ihren Schaufenstern ausgehängt haben. Wer die Aktion unterstützen will, kann gern noch Plakate oder Flyer anfordern über: rettungskette-celle@gmx.de

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