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IHKLW weist Kritik an A39-Befragung zurück: „B4-Ausbau ist keine Alternative zum Autobahnbau“

LÜNEBURG. „Die Kritik an unserer Umfrage ist sachlich falsch. Die B 4 war nicht Teil der Umfrage, weil sie keine Alternative zur A 39 darstellt. Das ist seit mehr als fünf Jahren bekannt“, mit diesen Worten reagiert Michael Zeinert, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg (IHKLW), auf die von den Grünen Landtagsabgeordneten Imke Byl und Detlev Schulz-Hendel geäußerte Kritik an der gestern veröffentlichten forsa-Umfrage zum Lückenschluss der A 39 zwischen Lüneburg und Wolfsburg.

Aus Sicht der IHKLW ist der dringend benötige Lückenschluss der A 39 zwischen Lüneburg und Wolfsburg unabhängig von der B 4 zu betrachten. Bereits für die Aufstellung des Bundesverkehrswegeplanes (BVWP) wurden 2016 die Alternativen zum Bau der A 39 geprüft. Die Bundesregierung hat damals auf Basis der Untersuchungen und Daten ihrer Gutachter entschieden, dass „zur Erhöhung der Leistungsfähigkeit der großräumigen Netzfunktion […] dem Neubau einer Bundesautobahn (A 39) gegenüber dem Neubau einer Bundesstraße (B 4) der Vorzug gegeben“ wird. Die B 4 wurde somit damals als Alternative zum Lückenschluss der A 39 ausgeschlossen.

Zugleich handelt es sich beim oftmals zitierten „2+1-Ausbau“ der B 4 keineswegs um einen vollwertigen Ausbau, der die gleiche Leistungsfähigkeit wie die Autobahn hätte. Weder die gewünschten Entlastungswirkungen für die Dörfer noch die beabsichtigte Kapazitätserweiterung für den PKW- und LKW-Verkehr wären die Folge.

Michael Zeinert: „Unsere Umfrage erweckt nicht, wie kritisiert, irgendeinen Anschein, sondern gibt repräsentativ die Meinungen der Bürgerinnen und Bürger wieder. Der Ausbau der B 4 ist keine Alternative. Deswegen brauchen wir nicht über Antworten spekulieren, wenn die Fakten doch klar auf dem Tisch liegen. Nur die A 39 wird den Bedarfen der Region gerecht. 71 Prozent der Bürgerinnen und Bürger sind daher für den Autobahn-Lückenschluss.“

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