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Die Flammen lodern und die Menschen feiern

Stadt und Landkreis CELLE. Die Osterfeuer brennen und bringen Licht in die Dunkelheit. Die Feuer bringen Menschen zueinander, die in den vergangenen Jahren sich in Abstinenz üben mussten. In guter alter Tradition, erfreuten sich die Menschen an dem ignis pachalis (Passahfeuer), das letztlich das Licht zu den Menschen bringt; was auch die Kirche an diesen Tagen mit dem Feuer der Osterkerze und dem Licht Christus symbolisiert. Vom Volksfest bis zum geselligen Beisammensein, die Menschen erfreuten sich an den neuen Möglichkeiten.

Ein Open-Air-Gemeinschaftserlebnis gab es am Samstag an vielen Stellen in der Stadt und dem Landkreis Celle. Wobei sich hier eigentlich nur die Bürgerinnen und Bürger zu den alljährlichen Osterfeuern versammeln. Doch die vergangenen beiden Jahre waren durch Corona geprägt und die Menschen hatten dazu nicht mehr die Gelegenheit. Umso mehr freute man sich bei herrlichem Wetter, nun wieder zusammenzukommen.

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Doch starteten die Osterfeuer alle am Ostersamstag? Nein. Denn z. B. in Langlingen, Eicklingen und Wiedenrode loderten die Flammen schon am Gründonnerstag. Wer also am Gründonnerstag schon gefeiert hatte, hatte anschließend am Samstag die freie Auswahl. In Oppershausen gab Heiko Cammann mit seiner Fackel den Startschuss, während man in Altencelle noch einen Moment gewartet hatte. Hier freute sich zwar Sebastian Promoti von der Feuerwehr über die zahlreichen Besucher, jedoch fehlte dort der Grill. Hier musste man mit der Absage des Caterers leben, denn die Feuerwehr konnte des Ausfall nicht kompensieren. Die Mannschaften vor Ort waren auch zugleich die Bereitschaft für den Ort, so konnten diese nicht auch noch einen Grill bedienen. Die Besucher, die ein Picknick mitgenommen hatten, waren im Vorteil. Anders in Klein Hehlen. Dort war das Feuer zwar etwas kleiner, aber das hinderte die vielen Menschen nicht, dorthin zu strömen. Eine „Fressmeile“ und ein Ausschank bedienten die Gaumenfreuden der Besucher, und Musik schallte aus den Lautsprechern, nachdem zuvor die Live-Kapelle die Eröffnung übernommen hatte.

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Einen schönen Überblick hatte der kundige Fahrer durch den Landkreis. Immer wieder erblickte man in der Ferne gleich mehrere schwache Rauchsäulen, die letztendlich die Osterfeuer identifizierten. Wer allerdings auf der B191 in Richtung Norden unterwegs war, dem stockte vielleicht der Atem. Schnell kam der Verdacht, vielleicht brennt bei dieser schwarzen Rauchsäule doch der Wald. Das mächtige Feuer war aus Habighorst bei Eschede. Hier versammelten sich etliche Bürgerinnen und Bürger zum Fest und hatten einen stolzen Haufen zum Brennen gebracht. Vor Ort relativierte sich zum Glück der erste Schreck der Rauchsäule und man tauchte sofort in das große Fest ein.

Die befragten Zuständigen bestätigten die strengen Naturschutzauflagen, dass das Schnittgut erst kurzfristig zusammengeschoben wurde, um den Einschluss von Tieren zu unterbinden. Andere hatten zuvor noch die Anlieferung vorgenommen, sodass alle darauf achteten, dass die Tiere keine Möglichkeit hatten, sich im Vorfeld in dem Haufen ein Versteck zu suchen.

Die Osterfeuer sind aber noch nicht vorbei. Wer Gefallen daran gefunden hat, der kann gleich am Sonntag weiterzumachen. Hier gibt es z. B. die letzte Gelegenheit in Sülze und Eversen.

Redaktion
Celler Presse

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