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131 neue Notfälle in den letzten 2 Tagen im NABU Artenschutzzentrum

Das Telefon klingelt fast durchgängig. Im Hof vor der Tierannahme stehen Familien, Paare oder Einzelpersonen. Alle haben einen kleinen Karton in der Hand, den sie sehr vorsichtig vor sich hertragen. Auf dem Parkplatz gibt es ein Kommen und Gehen. An der Tierannahme des NABU-Artenschutzzentrums ist eine gewisse Anspannung zu spüren. Kartons werden entgegengenommen, Karteikarten ausgefüllt, Neuzugänge auf ihren Gesundheitszustand beurteilt.

Im Aufzuchtraum dann der Hochbetrieb: Füttern, füttern, füttern von 6.00 Uhr bis 22.00 Uhr. Zwischendurch Futter zurechtmachen und säubern. „Das geht seit vielen Tagen so“, berichtet Bärbel Rogoschik vom NABU Artenschutzzentrum. „Die letzten 2 Tage war es jedoch besonders schlimm. Es mussten 131 Neuzugänge aufgenommen werden. Der überwiegende Teil der Tiere war stark von der Hitze betroffen. Grade die Dachbewohner unter den Lebewesen wie Mauersegler, Haussperlinge und Fledermäuse aber auch Schwalben, die ihre Nester am Haus haben, leiden unter der akuten Hitze. Das Einzugsgebiet ist groß und reichte in den letzten zwei Tagen vom Landkreis Gifhorn über Peine und Braunschweig, Salzgitter, Wolfenbüttel und Celle bis Hildesheim und Helmstedt.

„Wir können nur hoffen, dass sich die Wetterlage verbessert, d.h. die Temperaturen sinken und es endlich einmal länger regnet wird, damit sich Gräben und Teiche mal wieder füllen können und unsere Böden wieder Wasser aufnehmen können. Langfristig ist dies nicht nur für die Tiere überlebensnotwendig“.

PR
Foto: Bärbel Rogoschik

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