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Luftbrückengedenkveranstaltung in Faßberg

Am 27. August 1949 flog das letzte mit Kohle beladene Flugzeug von Faßberg nach Berlin. Damit fand nach 14 Monaten die Berliner Luftbrücke ihren Abschluss in Faßberg. Fast 540.000 Tonnen Kohle wurden so bis zu diesem Zeitpunkt von Faßberg aus nach Berlin transportiert. Eine enorme Leistung aller beteiligten Menschen, die in diesem kleinen Heideort vollbracht wurde.

Oberstleutnant Ludger Osterkamp (am Rednerpult) mit Oberstleutnant Thomas Manfred Propp, Bürgermeisterin Kerstin Speder, Lieutenant-Colonel Pierre Nuttin, Keith Orton, Oberst Andreas Erber, Oberstleutnant Mathias Intrau und Hauptmann Martin Sagehorn (v.r.).

Seit einigen Jahrzehnten wird dieses Datum als Anlass genommen, genau auf diese besondere Zeitspanne in Faßberg zu erinnern. In diesem Jahr fand die Gedenkfeier am Montag den 29. August auf dem Platz der Luftbrücke im Herzen der Gemeinde statt. Etwa 100 Besucher und Besucherinnen, Bürger und Bürgerinnen, Soldaten und Soldatinnen waren gekommen, um mit der kleinen Gedenkfeier ihren Respekt den anwesenden Zeitzeugen und allen Verstorbenen der Luftbrücke zu erweisen. OTL Osterkamp hielt als 1. Vorsitzender des Fördervereins für die Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin e.V. in Faßberg eine Ansprache, in der er den Bogen der Blockade und Luftbrücke bis hin zum derzeitigen Ukrainekonflikt schlug. Hierbei stellte er treffende Vergleiche zu damals und heute auf und verurteilte die von Russland begonnenen Aggressionen in der Ukraine.

Austausch mit Zeitzeugen

Der Leiter der Militärgeschichtlichen Sammlung des Technischen Ausbildungszentrums der Luftwaffe, Hauptmann Martin Sagehorn, freute sich besonders auf den ersten Austausch mit den Zeitzeugen nach den Coronabedingten Einschränkungen und über die Teilnahme der Vertreter der Royal British Legion Bergen-Hohne. „Mit der Anwesenheit der Vertreter der Royal British Legion und den Soldaten der Deutsch-Französischen Ausbildungseinrichtung TIGER fühlen wir uns besonders geehrt, zeigt es doch den Stellenwert von gelebter Verbundenheit“ so Sagehorn. Bei einem anschließenden kleinen Empfang im Rathaus freuten sich Bürgermeisterin Kerstin Speder und OTL Osterkamp über gut 50 geladene Gäste, welche die Gelegenheit nutzten, mit den Zeitzeugen ins Gespräch zu kommen und noch den einen oder anderen Punkt im persönlichen Austausch zu erfahren.

Paul Hicks
Foto: Anne Yates

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