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FDP: „Vorschlag zur Sperrung der Innenstadt für Pkw keine gute Idee“

  • Celle

Björn Espe, Vorsitzender der FDP und Ratsherr der Stadt Celle, nimmt zu den Anträgen der Grünen und der SPD auf Sperrung der Straßen in der Celler Innenstadt Stellung:

„Wenn SPD und Grünen nichts mehr einfällt, dann holen sie immer die alten Vorschläge aus der Mottenkiste. Was in Berlin und Hannover längst gescheitert ist, ja sogar wieder zurückgebaut wird, das möchten sie uns nun als großartige Idee verkaufen. Und da sie sich bisher mit Ihre Ideologie gegenüber Autofahrern nicht durchsetzen konnten, soll nun der Klimaschutz als Grund herhalten, die Altstadt autofrei zu bekommen.

Wenn jetzt allerdings ein paar Straßen sperren schon die große Lösung zum Thema Klimaschutz ist frage ich mich, warum wir nicht bei den Straßen und Stadtteilen anfangen, in denen Herr Ohl und Herr Engelen wohnen?

Tun wir dann nicht mehr fürs Klima, wenn wir dort anfangen und ruinieren nicht gleich die Geschäftsleute mit, die darauf angewiesen sind, dass ihre Kunden sie gut erreichen? Oder möchte man einfach nur die Innenstadt weiter schwächen und das Kaufverhalten der Menschen noch weiter ins Internet verlagern?

In der Schuhstraße gibt es eine große Anzahl an Behindertenparkplätzen, am Großen Plan sind viele Menschen froh darüber, dass Sie direkt vor dem Sanitätshaus parken können. Sind den Grünen und der SPD diese Menschen egal? Oder kommen sie selbst nicht mehr in die Innenstadt und haben in Wahrheit gar keine Ahnung davon, was dieser gut tut?

Noch wenigen Tagen vorher war zu lesen, dass es einige Celler Bürger gibt, die ein unsicheres Gefühl in den Abendstunden in der Altstadt haben. Sollen diese dann noch weiter laufen müssen, um zu ihrem Auto zu gelangen? Vielleicht sollte Herr Engelen mal wieder mit seinen Parteifreunden sprechen, um diesem Schwachsinn ein Ende zu bereiten. Ansonsten frage ich mich so langsam, ob da nicht jemand mit seiner Rolle als Ortsbürgermeister für die Stadtteile Blumlage/Altstadt völlig überfordert ist, wenn er der zweiten kolossalen Fehlentscheidung nach den Parkgebühren in seiner Partei nicht entschieden entgegen tritt. Dass er sich für seinen Stadtteil, den er angeblich vertritt, in irgendeiner Form einsetzt, ist jedenfalls weiterhin nicht zu sehen.“

PR

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