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Mit Koffern & Mitfahrenden sicher in den Urlaub – TÜV NORD gibt Tipps für das sichere Verstauen von Ladung

  • Celle

Das Auto zählt in Deutschland schon seit Jahren zu der beliebtesten Art in den Urlaub zu reisen. Doch wenn es in die Berge, an die See oder Europas südliche Strände geht, stapelt sich in und auf dem Auto das Gepäck. Im Falle eines Unfalls kann aber selbst harmloses Spielzeug zu einem gefährlichen Geschoss werden – doch wie verstaut man Ladung im Auto eigentlich richtig?

Damit einer sorgenfreien Fahrt in den Urlaub nichts im Wege steht, gibt Marc  Schnoor, Leiter der TÜV NORD Station Celle, wertvolle Tipps, wie Koffer und anderes Gepäck im Auto sicher verstaut werden können.

Der Kofferraum, ein sicherer Ort
Der Kofferraum ist der sicherste Ort, um Gepäck im Auto zu verstauen. „Es ist jedoch entscheidend, die Ladung gleichmäßig zu verteilen. Eine einseitige Beladung kann das Fahrverhalten des Autos beeinträchtigen“, sagt Schnoor. Schwere Teile gehören ganz nach unten. „Je tiefer der Schwerpunkt des Fahrzeugs ist, desto besser die Straßenlage“, ergänzt der Stationsleiter. Schnoor empfiehlt außerdem, größere Stücke mit Zurrgurten zu sichern oder eng an die Rückseite der Rückbank zu schieben. Darüber hinaus sollte das Gepäck so platziert werden, dass nichts herumfliegen kann. Lose Gegenstände lassen sich beispielsweise mit Anti-RutschMatten und Gepäcknetzen oder -gurten gut sichern.

Der Innenraum, bitte nur Leichtes
Im Innenraum des Fahrzeugs sollten nur leichte Gegenstände transportiert werden, und diese sollten gut gesichert sein, damit sie sich bei einem Unfall nicht in gefährliche Geschosse verwandeln. Insbesondere ist es ratsam, dass harte Gegenstände wie Handys, Tablets oder Spielzeug sicher verstaut werden, da sie bei einer plötzlichen Bremsung schnell durch das Fahrzeug fliegen können. „Und auch wenn es ein beliebter Ablageplatz ist, legen Sie nichts auf die Hutablage“, warnt Schnoor.                                                   

Das Dach, eine windige Angelegenheit
Bei Dachgepäck ist besondere Sorgfalt geboten. „Bei einer Geschwindigkeit von 100 km/h zerrt bereits die Kraft eines Orkans an der Last auf dem Autodach. Daher sollte das Gepäck dem Fahrtwind möglichst wenig Angriffsfläche bieten“ so Schnoor. Dachboxen sind in der Regel eine gute Wahl, vor allem wenn sie wasserdicht und abschließbar sind. „Gehen Sie für die maximal zulässige Dachlast die Betriebsanleitung der Hersteller aufmerksam durch, um genaue Angaben zu erhalten“, rät der TÜV-Experte. Außerdem sollte bei längeren Strecken und insbesondere nach der Fahrt auf unebenen Straßen kontrolliert werden, ob die Ladung noch sicher sitzt.

Fahrradträger, am besten am Heck
Fahrräder sollte man möglichst am Fahrzeugheck transportieren. UniversalHeckträger werden bereits günstig angeboten. „Allerdings gehören bei diesen Modellen kleinere Kratzer und Beulen am Auto zu den gelegentlichen Begleiterscheinungen. Lackschonender sind maßgeschneiderte Heckmodelle, die allerdings entsprechend teurer sind“, weiß Schnoor. Wenn das Fahrzeug eine Anhängekupplung hat, sind Modelle mit einem Kupplungsträger eine gute Wahl, um Fahrräder sicher zu transportieren. „Beachten Sie dabei unbedingt die zulässige Stützlast. Zudem darf auch nicht die zulässige Hinterachslast überschritten werden“, so der Stationsleiter. Tipp: Viele TÜV NORD Stationen verfügen über eine Fahrzeugwaage, an der man vor der Reise das Gewicht überprüfen kann.

Stressfrei in und durch den Urlaub
Durchdacht gepackt, steht einer sorgenfreien Fahrt in den Urlaub dann nichts mehr im Wege. Damit vor der Abreise und während der schönsten Zeit des Jahres alles weiterhin stressfrei verläuft, stellt TÜV NORD eine Checkliste für den Urlaub sowie eine Tabelle mit Tempolimits und Regeln im Ausland zum bereit: 

www.tuev-nord.de/checkliste-urlaub

PR
Foto: Adobe Stock/ Robert Kneschke − stock.adobe.com

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