Mittwoch, 21. Januar 2026

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Fuß- und Radwegebrücke Altenhäger Kirchweg: Ja, aber…

Die Debatte mag hitzig gewesen sein, doch die Entscheidung ist gefallen: Die Fuß- und Radwegebrücke Altenhäger Kirchweg wird Realität werden. Trotz der Diskussionen über Sinnhaftigkeit und potenzielle Geldverschwendung wurde der Entschluss gefasst. Zwischen den Planungen und Entscheidungen der Vergangenheit und der Gegenwart fühlte man sich etwas zwiegespalten. Letztendlich wurde der saure Apfel gegessen – denn die Brücke scheint an der vorgesehenen Stelle durchaus sinnvoll zu sein, doch die Kosten von 1,7 Millionen Euro (abzüglich 1 Million Euro Fördergelder) müssen nun aufgebracht werden.

Im Rat wurde gestern über den Bebauungsplan Nr. 178Ahg „Fuß- und Radwegebrücke Altenhäger Kirchweg“ der Stadt Celle – Satzungsbeschluss gemäß §10 Abs. 1 Bau-gesetzbuch (BauGB) abgestimmt.

Die Entscheidung für den Neubau der Brücke fiel kontrovers, jedoch letztendlich eindeutig. Von Fehlplanung bis hin zu Verschwendung von Steuergeldern wurde im Vorfeld viel diskutiert. Einige argumentierten sogar, dass 200 Meter weiter bereits eine Brücke entsteht und Radfahrer einen kleinen Umweg in Kauf nehmen könnten. Doch dieser Umweg würde den Radweg unterbrechen. Viele Radfahrer ohne E-Antrieb überlegen es sich zweimal, bevor sie einen längeren Weg wählen. Ratsherr Torsten Schoeps (WG) äußerte die Befürchtung, dass einige Radfahrer möglicherweise die kürzeste Route über die Ortsumgehung nehmen könnten.

Jürgen Rentsch (SPD) sieht die Brücke als direkte Investition in den Fahrradverkehr in Celle und verweist auf die Fahrradschnellstraße von Altenhagen direkt in die Innenstadt, die von Radfahrern, darunter auch Schülern, genutzt wird. Die geplante Brücke kostet 1,7 Millionen Euro, wobei Fördergelder in Höhe von 1 Million Euro den Eigenanteil auf 700.000 Euro reduzieren.

Axel Fuchs (CDU) äußerte sich positiv über die Entscheidung und betonte die Notwendigkeit der Brücke für den täglichen Gebrauch der Bürger. Er hob die Freude über die kürzeste und schnellste Fahrradverbindung hervor.

Torsten Schoeps (WG) reflektierte über die Herausforderungen der demokratischen Politik und betonte die Bedeutung der Brücke für den Radverkehr in der Stadt.

Carsten Lapusch (AfD) äußerte Bedenken über die Notwendigkeit der Brücke und ihre potenzielle Unterutilisierung.

Katja Hufschmidt-Bergmann (SPD) freute sich über die Sicherheit des Schulwegs und betonte die Bedeutung der Brücke für andere Verkehrsteilnehmer.

Stephan Ohl (Bündnis 90/Die Grünen) unterstützte ebenfalls die Brücke, um den Radverkehr nicht zu unterbrechen.

Auch der Oberbürgermeister betonte die Wichtigkeit der neuen Brücke angesichts der Tausenden von Schülern, die bereits jetzt diese Strecke nutzen.

Die Entscheidung ist gefallen, die Mehrheit gefunden, und die Brücke wird zum Wohle des Fahrradverkehrs errichtet.

Redaktion
Celler Presse
Fotos: Celler-Presse.de

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