Freitag, 13. März 2026

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Sommerfest beim Hospiz Celle fand wieder großen Anklang

Am Sonntag, 11. August, lud Hospiz Celle wieder zum Sommerfest in die Glockenheide 79 ein. Es fanden sich wieder viele Besucherinnen und Besucher ein, teils Angehörige von Gästen im Hospizhaus, aber auch Bürgerinnen und Bürger, die dem Hospiz in besonderer Weise verbunden sind, so auch Vertreterinnen und Vertreter aus Verwaltung und Kommunalpolitik.

 Für musikalische Unterhaltung sorgte die Band “Jazz2Jazz“ aus dem Raum Celle – Braunschweig – Peine, die Klassiker aus Swing, Blues und Bossa im Stil des traditionellen 50er-Jahre-Jazz präsentierte. Am Basarstand des Spendenlädchens hielten die Ehrenamtlichen der Kreativ-Gruppe wieder ein buntes Sortiment ihrer handgemachten Arbeiten bereit. Die Gelegenheit, selbst kreativ zu werden bekamen kleine und große Sommerfestbesucher am Stand der Kinderhospizarbeit. Dazu gab es Kaffee und Kuchen und Herzhaftes vom Grill. Sämtliche Einnahmen kommen der Hospizarbeit vor Ort zugute. Und Petrus meinte es gut, so dass die Besucherinnen und Besucher einen stimmungsvollen und auch bedenkenswerten Nachmittag am Hospizhaus verleben konnten.

So findet man auf der Internetseite des Hospizhauses die Leitgedanken, die die Wichtigkeit der Einrichtung zusammenfassen. So ist „Hospiz nicht an einen bestimmten Ort gebunden, Hospiz ist eine ethische Haltung. Diese Haltung verbindet uns alle, die wir uns für Hospiz Celle engagieren. Das menschliche Leben ist ein hohes, schützenswertes Gut. Dies gilt im Besonderen auch für die letzte Lebenszeit, die Zeit des Sterbens und Abschiednehmens. Auch diese Zeit ist individuell, einmalig und einzigartig. Sie lässt viele Gestaltungsmöglichkeiten zu und wird nicht selten als besonders wertvoll erlebt. Eine sinnlos erscheinende Verlängerung des Sterbens lehnen wir ebenso ab wie eine bewusste Lebensverkürzung

Wir verstehen den Menschen als ein einmaliges und ganzheitliches Wesen. Die Würde eines Menschen besteht in seinem „Mensch sein“ an sich und ist unantastbar. Wir verpflichten uns, diese Würde in jeder Phase seines Lebens und ohne Rücksicht auf Geschlecht, ethnische Zugehörigkeit, Nationalität, Weltanschauung, Religion und gesellschaftliche Stellung zu achten. Seine Rechte zu fördern und zu schützen ist oberstes Prinzip unseres Handelns.“

Wie die Superintendentin des Kirchenkreises Celle, Andrea Burgk-Lempart, die Aufgabe der Hospizbewegung beschrieb, müsse es wegen der Endlichkeit des Lebens darum gehen, ein Bewusstsein für den Tod zu schärfen.

Franz Caesar, Hospiz-Geschäftsführer, definierte das Anliegen mit dem internationalen Leitgedanken: „Nicht dem Leben mehr Tage geben, sondern den Tagen mehr Leben geben.“

„Das Hospiz ist eine der wichtigsten Einrichtungen, die wir haben, wenn es um Pallativmedizin geht. Es gibt eine Zeit, die wichtig ist, für die menschliche Komponente angesichts des Todes: Leiden mindern, Menschen betreuen, füreinander da sein in schweren Stunden“, so Charles Sievers, stellvertretender Landrat.

Inga Janßen, Hospiz- und Geschäftsleitung, zeigte sich sehr erfreut über das erfolgreiche Sommerfest. So werde beim Sommerfest der Leitgedanke gelebt, der die Bedeutung der Einrichtung für Celle und die Region für Gäste und Mitarbeitende hervorhebt.

Redaktion
Celler Presse
Fotos: Celler-Presse.de

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