Neue Ausstellungen im atelier 22 e.V.
Am Samstag, dem 19. April 2025 um 16 Uhr werden gleich drei neue Ausstellungen eröffnet:
- in der Galerie „Außenseiter / Quereinstiger“ – Phantasien, Phänomene und Mythen – mit Fred Raabe aus Hannover
- in der Werkstatt „Malerei und Zeichnung „INSIDE OUT“ – Expressionistische und surreale Arbeiten mit Vera Volta aus Hannover
- sowie im kleinen Kabinett „Meditatives Sehen und Zeichnen“ – Fotografien und Zen-Zeichnungen mit Berit Dammann aus Celle.


Die Laudationen halten Günter Thomaschek und Eric (EHW) Schaper und die musikalische Begleitung übernehmen Klaus Ihl, Birger Lange und Katharina Seng aus Hannover.
Fred Raabe, in Hannover geboren, hat schon als Kind und Jugendlicher gerne gemalt und gezeichnet. Nach dem Besuch etlicher Zeichenkurse an der Volkshochschule hat er sich in etwa seit seinem 40. Lebensjahr als Autodidakt der Öl- und Acrylmalerei zugewandt. Fred Raabe hat mittlerweile einen persönlichen und recht eigenwilligen Stil entwickelt, der oftmals an die Bilder von amerikanischen, afrikanischen und australischen Ureinwohnern erinnert. Götzen und Masken – die Mythologie – beeinflussen seine Werke. Eine große Rolle spielen Mosaik-Formen, inspiriert von arabischen und portugiesischen Mustern. Ideen werden über Bücher entwickelt, nicht über Reisen. Der Expressionismus hat einen großen Einfluss auf seine Arbeiten. Manchmal lässt er sich von anderen Künstlern direkt inspirieren. So ist eine Reihe von Werken entstanden, die er nach Bildern von Pablo Picasso in seinem eigenen speziellen Stil gemalt hat. Seit einigen Jahren benutzt Fred Raabe auch Permanent-Marker und zeichnet damit seine Motive auf Leinwände oder Papier, besonders gerne Tiere, momentan auch noch etliche Portraits von historischen Persönlichkeiten. Außerdem zeichnet bzw. malt er seine Motive auf Textilien. Darüber hinaus bemalt er sehr gerne Keramikgefäße. Fred Raabe betrachtet sich als Außenseiter, arbeitet abseits vom Mainstream der Kunst. Kraft, Balance und Dynamik zeichnen seine Werke aus.
Die Künstlerin Vera Volta lebt in Hannover und arbeitet in ihrem Atelier, dem LIVING_ART_ROOM, und in Teilzeit als Erzieherin. Schon in ihrer Kindheit malte und zeichnete sie mit Leidenschaft. Es macht sie glücklich, ihre Gefühle und Ideen auszudrücken. Gesichter sind ein zentrales Motiv in ihrem Schaffen: „Ich lasse meine Gefühle, Vorstellungen und Wahrnehmungen mit hoher Intensität in diese Gesichter einfließen.“ Die Gesichter sind dynamisch und fragend zugleich. Was innen ist, die Stimmungen, werden nach außen gekehrt.
In der aktuellen Ausstellung zeigt Vera Volta im Schwerpunkt Arbeiten aus dem Zeitraum 2018 bis 2025. Eine Reihe der DIN-A4-Bilder sind einer Projekt- Zeichenmappe zuzuordnen. Zu diesen Arbeiten gehören einige größere Umsetzungen. Sie arbeitet fortwährend an einer Weiterentwicklung ihrer Bildsprache. Dazu gehört die besondere Linienführung mit Stiften und Pinseln, die Farbgebung und die Flächenkomposition. Der Prozess der Gedanken wird nachgebildet. Jedes neu begonnene Bild ist für sie wie ein Abenteuer: „Ich lebe, spüre, sehe und male. Ich bin Vera Volta.“
Zu den Ausstellungen gibt es folgendes Begleitprogramm:
Sa. 03.05.25, 15 Uhr
Gespräch mit den Künstlern Fred Raabe und Vera Volta auf dem roten Sofa
Mi. 14.05.25, 18 Uhr
Der Künstler Fred Raabe zeigt in der werkstatt22 das Bemalen eines Tellers in seinem Ethno-Stil
Sa. 24.05.25, 15 Uhr
Die Künstlerin Vera Volta zeigt ein Live-Painting in der werkstatt22 und gibt einen Einblick in ihre Skizzenbücher
So. 01.06.25, 16 Uhr
Finissage – die Künstler führen durch die Ausstellungen
PR
Fotos: Fred Raabe / Vera Volta
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