Samstag, 24. Januar 2026

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Behiye Uca (Die Linke) fordert zum Jahrestag des IS-Massakers: „Deutschland muss einen Abschiebestopp für Êzîden:innen beschließen“

Das IS-Massaker an Êzîden im Nordirak jährt sich am 3. August zum elften Mal. Die Terrormiliz „Islamischer Staat“ ermordete in der Region Shingal im Nordirak nach UN-Angaben bis zu 5.000 Êzîden und Êzîdeninnen – vor allem Männer, männliche Jugendliche und ältere Frauen, während mehr als 6.400 jüngere Frauen, Mädchen und Jungen verschleppt und versklavt wurden. Tausende Frauen und Kinder sind weiter verschollen.

Obwohl der Bundestag dieses Verbrechen als Völkermord eingestuft hat, fürchten jetzt viele der Êzîden, die in Deutschland Schutz gefunden haben, in den Irak abgeschoben zu werden. Gerade ist dies einer ezidische Familie aus Brandenburg passiert, obwohl das Verwaltungsgericht Potsdam noch am Tag der Abschiebung Zweifel an der Rechtmäßigkeit der BAMF-Entscheidung geäußert und den ablehnenden Bescheid aufgehoben hat.

Behiye Uca (für DIE LINKE im Celler Stadtrat) äußert sich entsetzt und fordert: „Es muss endlich einen einen bundesweiten und dauerhaften Abschiebestopp für Êzîden und Êzîdeninnen geben. Die Deportation in das Herkunftsland, in dem sie weiterhin systematischer Diskriminierung, Gewalt und existenzieller Bedrohung ausgesetzt sind, ist unnmoralisch und widerspricht der vom Bundestag 2023 anerkannten Verantwortung für die Opfer des Völkermords.“ Behiye Uca ist weiter der Auffassung, dass die abgeschobene Familie zurückgeholt werden muss und dass die Vorgänge untersucht werden, die zu dieser rechtswidrigen Abschiebung geführt haben.

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