Sonntag, 19. Juli 2026

✔ unabhängig ✔ überparteilich ❤ kostenfrei

Anzeige

Anzeige

Anzeige

„Warum eigentlich Vorsorge? 3. Vorsorgetag in Celle fand beachtliches Interesse

CELLE. Zum dritten Mal fand heute der Vorsorgetag in Celle statt. Aufgrund des regen Interesses in der Alten Exerzierhalle am Neuen Rathaus waren die Reihen bis auf den letzten Platz gefüllt. Zunächst begrüßte Sabine Hantzko vom Seniorenstützpunkt Celle die Anwesenden und erläuterte den Hintergrund der gemeinschaftlichen Arbeit der Stadt und des Landkreises Celle. „Warum eigentlich Vorsorge?“ fragte sie die ZuhörerInnen am Anfang. „Nun, für den Fall, von dem man hofft, dass er nie eintritt: Dass man nicht mehr selbst entscheiden kann, was passieren soll und man das Grundrecht auf Selbstbestimmung nicht mehr wahrnehmen kann.“

Organisiert wurde diese wichtige Veranstaltung vom Senioren-und Pflegestützpunkt Niedersachsen für den Landkreis Celle und gefördert durch das Niedersächsische Ministerium für Soziales Gesundheit und Gleichstellung sowie durch das Bundesministerium für Familie, Senioren und Jugend. Den rund 250 Besuchern wurden interessante Vorträge zum Thema Vorsorge, Betreuung und soziale Hilfen geboten. Der SoVD-Kreisverband Celle beteiligte sich neben zahlreichen Celler Organisationen mit einem Infostand. Über 60 Gespräche wurden am Infostand geführt. Die Leiterin des SoVD-Beratungszentrums Celle Sabine Kellner konnte viele Ängste nehmen und hat nochmals darauf hingewiesen wie wichtig Beratung und rechtzeitige Information ist. Es besteht viel Unsicherheit, “wie, was wann” beantragt werden kann. Welche Rechte einen zustehen. Die 2. Kreisvorsitzende Traute Gresch hat über 40 SoVD-Infopakete verteilt. Man konnte sehen wie gut Celle im sozialen Bereich bereits vernetzt ist.

Vorsorge treffen ist nie zu früh! Umso hilfreicher ist es, Anlaufstellen zu kennen, die beraten und unterstützen können. Fragen wie: „Reicht eine gesetzliche Betreuung, wie beantrage ich eine Vorsorgevollmacht und was ist das Richtige für mich?“ wurden heute umfassend behandelt, Vor- und Nachteile dargestellt und auch unangenehme Themen diskutiert. Ariana Wolf-Harting vom Betreuungsverein DER ANKER erzählte von ihrer Berufspraxis als gesetzliche Betreuerin. Mandy Jüstl vom Landkreis Celle erläuterte die Funktion der Betreuungsstelle des Landkreises, Bernhard Zdun von der Caritas sprach Ängste und Sorgen rund um die Betreuung an, Ulrich Bittner informierte über die Möglichkeiten der sozialen Hilfe und Friedrich Schwanecke nahm als rechtlicher Betreuer Stellung zu Themen wie „Organspende und Patientenverfügung“. Anschließend hatten die BesucherInnen die Möglichkeit sich an den Ständen verschiedener Institutionen individuell beraten zu lassen.

„Je früher, desto besser – setzen Sie sich mit diesem Thema auseinander“ – so das Motto des Seniorenstützpunktes.

PR/Redaktion
Celler Presse

Hinweis zu der Meldung
Diese Seite zeigt gesponsorten Marketing-Inhalt, Quell- und Informationslinks sowie extern eingespielte Banner und Flash-Anzeigen.

Anzeige