Projekt gegenläufig befahrbarer Nordwall: Baumaßnahmen beginnen am Knoten Nordwall/Wehlstraße/Im Kreise/Fritzenwiese

CELLE. Nachdem der erste Bauabschnitt des Äußeren Rings (Allerbrücke/Torplatz) in 2009 fertiggestellt wurde und der zweite Bauabschnitt (Kreisverkehrsplatz Hafenstraße/Neumarkt) 2016 dem Verkehr übergeben wurde, starten nunmehr die Arbeiten zum dritten und damit letzten Bauabschnitt des Äußeren Rings. Dieser beinhaltet zwei Teilbauabschnitte. Teilbauabschnitt eins umfasst den Bereich des Knotens Nordwall/Wehlstraße/Im Kreise/Fritzenwiese und Teilbauabschnitt zwei beinhaltet den Ausbau des gegenläufig befahrbaren Nordwalls zwischen Theo-Wilkens-Straße/Schuhstraße und Neumarkt einschließlich der Knoten.  

     

Im ersten Schritt erfolgt der Ausbau der Kreuzung Nordwall/Wehlstraße/Fritzenwiese/Im Kreise in mehreren Teilabschnitten. Begonnen wurde am 29. Oktober mit den Vorarbeiten im Bereich der Stützwand am Nordwall und der Brücke über den Stadtgraben. Diese Ingenieurbauwerke müssen den geänderten Verkehrsflächen angepasst werden. Am 19. November beginnen die Arbeiten an den Schmutz- und Regenwasserkanälen. Im Zuge der Baumaßnahmen werden auch Arbeiten an den Versorgungsleitungen vorgenommen.

Mit dem anschließenden Straßenbau wird eine zusätzliche Fahrspur im Nordwall eingerichtet, sodass dort für den Rechts- und Linksabbieger sowie für den geradeaus fahrenden Verkehr jeweils eine separate Fahrspur zur Verfügung steht. Hierdurch wird die Leistungsfähigkeit des Knotens erhöht. Fahrradfahrer werden im Zuge der B 214 fahrbahnnah geführt und erhalten aus der Wehlstraße und aus der Fritzenwiese aufgeweitete Radaufstellstreifen. Die Fußgängerführungen verbleiben wie heute, die Überwege werden barrierefrei hergestellt. Im Einmündungsbereich der Bergstraße in die Wehlstraße wird zur Verbesserung der Querungssicherheit der Wehlstraße eine  Fußgängerampel eingerichtet. Die Zufahrt zu dem Parkplatz Im Kreise wird künftig direkt von der B 214 aus erfolgen.

Die Gesamtkosten belaufen sich für den Bauabschnitt 3A auf ca. 2,4 Millionen Euro. Die Bauzeit beträgt circa 7 Monate.  Der letzte Bauabschnitt des Äußeren Rings (Bereich Nordwall zwischen Theo-Wilkens-Straße/Schuhstraße und Neumarkt einschließlich Knoten) soll dann ab 2019 baulich umgesetzt werden. Hierzu wird im Vorfeld  gesondert informiert.

Der Rat der Stadt Celle hat im Jahr 2004 beschlossen, im Westteil des Nordwalles zwischen dem Knoten Theo-Wilkens-Straße/Schuhstraße und dem Neumarkt wie im übrigen Teil des Straßenzuges einen Zwei-Richtungs-Verkehr zu ermöglichen. Damit sollen insbesondere die Erreichbarkeit der östlichen Innenstadt von Norden verbessert sowie Umwegfahrten um die Altstadt durch sensible Bereiche reduziert werden. Dadurch erhöht sich auch die Verkehrssicherheit – insbesondere im Bereich des sehr unfallträchtigen Nordwalls

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Fotos: celler-presse.de

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