Müllgebühren für weitere drei Jahre unverändert

CELLE. Bei der jüngsten Verbandsversammlung des Zweckverbandes Abfallwirtschaft wurden die Gebühren für die nächsten drei Jahre beschlossen; sie bleiben unverändert gegenüber den vergangenen drei Jahren. Lediglich für die Anlieferung von Altholz und die Sperrgutabholung sind ab 2019 geringe Anpassungen erfolgt.

Die Altholzentsorgung schlägt sich beim Zweckverband mit einer jährlichen höheren Belastung von ca. 200.000 € nieder, und die Erlöse für Altpapier sind um ca. 250.000 € zurückgegangen. Die Mautgebühren belasten das jährliche Budget mit ca. 50.000 € und für die Vermarktung von Grünkompost sind jährlich ca. 50.000 € mehr aufzuwenden.  Auf der anderen Seite profitiert der Haushalt in den kommenden drei Jahren von der Auflösung einer Gebührenausgleichsrücklage in Höhe von 2,25 Mio. €, die aus der Überdeckung der vergangenen Jahre aufgebaut wurde. Allein im Jahr 2019 kommt das der Gebührenkalkulation mit 751.000 € zu Gute. Insgesamt ergibt sich für die jährliche Gebührenkalkulation ein Kostenvolumen in Höhe von 17,851 Mio. €, die in gleicher Höhe durch Gebühreneinnahmen gedeckt werden sollen.

Die wesentlichen Leistungsbereiche sind dabei die Entsorgung von Restmüll/Sperrmüll und Wildmüll mit 6,948 Mio. €, die Einsammlung von/Entsorgung Bioabfall und Grünschnitt mit 3,300 Mio. € und die Einsammlung/Erfassung von Restmüll mit 2,610 Mio. €. Aber auch Bereitstellungsleistungen sind ein wesentlicher Leistungsbereich mit 1,815 Mio. €.

Die Gebühreneinnahmen resultieren im Wesentlichen aus Grundgebühren in Höhe von 4,550 Mio. €, Volumengebühr Restabfall 7,697 Mio. €, Volumengebühr Bioabfall 1,123 Mio., Entsorgungsgebühren Container 1,240 Mio. € und Selbstanlieferungsgebühren 2,092 Mio. €.

Die einzelnen Sätze für die Leistungen sind gegenüber den Vorjahren gleich geblieben bis auf Altholz. Selbstanlieferer müssen ab 2019  120,47 €/t zahlen statt bis Ende dieses Jahres noch 110,00 €/t. Die Abholgebühr für Sperrmüll von derzeit 20 € erhöht sich auf 25 €.

Der Wirtschaftsplan für 2019 weist einen Ertrag von 24,586 Mio. € aus; dagegen steht ein Aufwand von 23,994 Mio. €, so dass mit einem Gewinn von 44.000 € zu rechnen ist. Um den Anforderungen der kommenden Jahre gerecht zu werden, ist eine Personalaufstockung um vier Mitarbeiter im Abfuhrbetrieb geplant. Insgesamt erhöht sich der Personalstand dann von 154 auf 158 (einschl. Azubis).

Als Planungsprämissen sind Investitionen in Höhe von 4,868 Mio. € vorgesehen. In Hermannsburg muss die Anlage umgestaltet werden, dafür sind 1,200 Mio. € eingeplant, Planungskosten in Höhe von 70.000 € sind für die Erweiterung des Rückbauzentrums in Altencelle veranschlagt. Ebenfalls in Altencelle soll auf dem Lagerplatz eine Halle für die Behältermontage entstehen, 140.000 € sind eingeplant. 2,700 Mio. € sind für die Ersatz- und Neubeschaffung von Fahrzeugen und Maschinen vorgesehen.

Redaktion
Celler Presse

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