Abendvortrag im Deutschen Erdölmuseum Wietze

WIETZE. Am Mittwoch, den 20. März um 19.00 Uhr referiert Dr. Michael Kosinowski im Erdölmuseum Wietze über das Thema: „Salzbergwerke im Aller-Leine-Tal oder: Wie kommt das Salz ins Allertal?“

Entlang der Aller zwischen Verden und Celle gibt es an vielen Stellen Spuren aus der Zeit des „Kali-Fiebers“ zu finden. Etwa zwischen 1890 und 1925 wurden unter anderem in Groß Häuslin-gen, Hülsen, Grethem und Steinförde Bergwerke abgeteuft, um das begehrte Kali-Salz abzubauen. Typische Gebäudeformen aus dieser Zeit geben noch heute Zeugnis von der damals florierenden Industrie, die fast völlig aus dem öffentlichen Bewusstsein verschwunden ist.

Die Bergwerke waren alle auf Salzstöcke angesetzt, die nur wenige hundert Meter unter der Erdoberfläche liegen. Wie auf einer Perlschnur aufgereiht liegen die Salzstöcke im Allertal auf einer tektonischen Störungszone, die in großer Tiefe heute nicht mehr aktiv ist, aber in der geologischen Vergangenheit den Anstoß für den Aufstieg der Salzstöcke gegeben hat.

Wie sehen diese Salzstöcke aus und wie war ihre Entwicklung im Verlauf der Erdgeschichte? Was können uns die Resthalden an den ehemaligen Bergwerken heute noch über die Aktivitäten der alten Bergleute verraten?

Diese und andere Fragen werden bei dem Vortrag behandelt und machen Appetit auf eine Ex-kursion auf den Spuren des Salzbergbaus im Allertal.

Der Eintritt für den Vortrag beträgt 4,00 Euro, Mitglieder haben freien Eintritt.

Deutsches Erdölmuseum Wietze
Schwarzer Weg 7-9
29323 Wietze
Telefon 05146/92340

PR

Texte und Bilder sind urheberrechtlich geschützt. Ist dieser in dem Beitrag nicht erwähnt, so kann dieser bei der Redaktion angefragt werden. Bildrechte werden, wenn bekannt, gesondert aufgeführt. Allgemeinbilder zur Untermalung stammen in der Regel von: Celler-Presse.de oder Pixabay.com.



%d Bloggern gefällt das: